Neverwares Chromium OS macht mehr Hardware lauffähig

Google hält die Entwicklung von Chrome OS unter Verschluss. Stattdessen betreut das Unternehmen das Projekt Chromium OS unter der BSD-Lizenz. Dort liegt der Source Code zum Download bereit. Streng genommen basiert Chrome OS größtenteils auf Chromium OS, wird aber von Google um einige Funktionen erweitert, etwa die Nutzung von Android-Apps.

  • Der Anmeldebildschirm von Cloudready verrät bereits, dass Chromium OS als Basis dient. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Lediglich ein kleiner Eintrag weist darauf hin, dass Neverware Chromium OS angepasst hat. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Auch die Benutzeroberfläche ist mit Chromium OS identisch. Apps werden im integrierten Chromium-Browser gestartet. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Die meisten Apps für Chrome lassen sich in Cloudready nutzen, ... (Screenshot: Jörg Thoma)
  • ... darunter die von Google bereitgestellten Büroanwendungen und etliche Spiele. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Mit Cloudready sollen vor allem Schulen ihre alte Hardware weiterhin als Chromebook-Ersatz nutzen können. (Screenshot: Jörg Thoma)
  • Den integrierten Dateimanager aus Chromium OS gibt es auch in Cloudready. (Screenshot: Jörg Thoma)
Lediglich ein kleiner Eintrag weist darauf hin, dass Neverware Chromium OS angepasst hat. (Screenshot: Jörg Thoma)
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Neverware passt nach eigenen Angaben den Quellcode von Chromium OS selbst an, um mehr Hardware lauffähig zu machen. Und tatsächlich: Selbst auf unseren Testgeräten, die nicht auf der offiziellen Liste von Neverware standen, ließ sich Cloudready starten, während der Bildschirm bei einem Versuch mit einer selbst kompilierten Version von Chromium OS schwarz blieb. Hänger oder Abstürze konnten wir nicht beobachten.

Offenbar geben sich die Programmierer bei Neverware sehr viel Mühe, ihre Chromium-OS-Version hardwareseitig soweit wie möglich funktional zu halten und auch ausgiebig zu testen. Lediglich auf unserem betagten Netbook von 2007 war die Leistung von Cloudready unbefriedigend.

Von Cloudready gepflegt

Indes hinkt die bei Cloudready verwendete Chromium-Version dem offiziellen Chromium OS um mindestens zwei Versionsnummern hinterher. Das ist laut Cloudready eine bewusste Entscheidung. Das Unternehmen setzt auf Stabilität statt auf aktuelle Features. Updates kommen auch nicht aus dem Chromium-OS-Projekt, sondern von Cloudready selbst. Sie werden etwa alle drei Wochen nachgereicht. Dabei handelt es sich neben Sicherheitsupdates auch um solche, die die Stabilität, aber auch die Hardwareunterstützung verbessern sollen.

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 Cloudready im Test: Ein altes Gerät günstig zum Chromebook machenCloudready installieren 
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CrookedHillary 25. Mai 2016

Mein Zahnarzt hat meine Patientenakte per E-Mail zu einem Kollegen geschickt. So viel...

plutoniumsulfat 01. Mai 2016

Das ist eigentlich erschreckend, dass man sich gar nicht mehr wirklich für sich selbst...

WalterWhite 01. Mai 2016

Win 7 vs ubuntu 16.04, ich bevorzuge ubuntu, habe dual Boot.

Moe479 01. Mai 2016

naja ... das frontend von anwendungsoftware is an sich wurst wenn man auch nur...



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