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In Crackdown 3 können Spieler ganze Städte zerstören.
In Crackdown 3 können Spieler ganze Städte zerstören. (Bild: Microsoft)

Cloudgine: Epic Games kauft Studio für cloudbasierte Zerstörungsorgien

In Crackdown 3 können Spieler ganze Städte zerstören.
In Crackdown 3 können Spieler ganze Städte zerstören. (Bild: Microsoft)

Die Entwickler des Studios Cloudgine gelten als Experten für cloudbasierte Berechnungen - etwa für die physikalisch halbwegs korrekte Zerstörung von Städten in Crackdown 3. Jetzt gehört das Team zu Epic Games, das die wichtigsten Technologien in die Unreal Engine 4 einbauen möchte.

Rund um die Veröffentlichung der Xbox One im Jahr 2013 warb Microsoft damit, dass die Konsole einen Teil ihrer Leistungsfähigkeit aus der Cloud beziehe. Dadurch stehe ein Mehrfaches an Power etwa für aufwendige Effekte bereit als das, was die Hardware eigentlich hergibt. Für einen Großteil dieser Aufgaben war das schottische Entwicklerstudio Cloudgine zuständig, das nun für einen nicht genannten Betrag vollständig von Epic Games gekauft wird.

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Bislang kamen die Technologien von Cloudgine in tatsächlich veröffentlichten Titeln kaum zum Einsatz, demnächst soll sich das aber ändern. Das Team ist eng in die Produktion von Crackdown 3 eingebunden, in dessen Multiplayermodus die Spieler ganze Städte in Schutt und Asche legen können. Das funktioniert nach aktuellem Wissensstand tatsächlich nur mit Onlineanbindung an die Azure-Cloud von Microsoft und mit Hilfe der Systeme von Cloudgine. Im Einzelspielermodus soll sich der Held längst nicht so destruktiv austoben können.

Epic Games will die Cloudtechnologien künftig im Gesamtpaket mit seiner Unreal Engine 4 anbieten, wodurch dann auch andere Plattformen in den Genuss der Zerstörungsorgien kommen sollen. Crackdown 3 soll nach mehreren Verschiebungen im Frühjahr 2018 nur für Xbox One und Windows-PC auf den Markt kommen. In dem Actionspiel kämpfen Superhelden in riesigen, weitgehend frei begehbaren Städten gegen mysteriöse Verbrecher.

Es wäre verwunderlich, wenn Epic Games die zerstörbaren Umgebungen nicht auch rasch in seine eigenen Spiele einbaut, schließlich würden derartige Elemente etwa im aktuellen Erfolgstitel Fortnite sehr passend wirken. Das Team von Cloudgine muss sich übrigens keine Sorgen um seine Arbeitsplätze machen: Epic schreibt bei der Ankündigung der Akquisition in seinem Blog, dass weitere Mitarbeiter für die Firmenzentrale in Edinburgh gesucht werden.


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plutoniumsulfat 25. Jan 2018

Was aber nicht an der Engine liegt, sondern denjenigen, die sie benutzen. Die UE ist...

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