Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
Clouddienste:
Wie sich Daten DSGVO-konform transferieren lassen

Datenschutz für Sysadmins
Das jahrelange Hickhack um den Datenaustausch mit den USA verunsichert Nutzer und Betreiber von Clouddiensten. Doch es gibt DSGVO -konforme Lösungen.
/ Friedhelm Greis
1 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Clouddienste mit Verbindung zu den USA sind beliebt, aber rechtlich mit Unsicherheiten verbunden. (Bild: Pixabay)
Clouddienste mit Verbindung zu den USA sind beliebt, aber rechtlich mit Unsicherheiten verbunden. Bild: Pixabay

Die Übertragung personenbezogener Daten in die Clouddienste außerhalb der EU betrifft die meisten Unternehmen in Deutschland. Einer aktuellen Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom zufolge nutzen sechs von zehn befragten Firmen einen solchen Datentransfer. Dabei sind die USA (59 Prozent) und die Großbritannien (32 Prozent) die häufigsten Zielländer. Doch vor allem der Datentransfer in die USA ist weiterhin riskant, weil der Europäische Gerichtshof (EuGH) bereits zwei Mal die Datenschutzabkommen mit der EU für unzulässig erklärt hat , zuletzt den sogenannten Privacy Shield.

Problematisch ist aus Sicht des EuGH vor allem die Tatsache, dass US-Geheimdienste einen praktisch uneingeschränkten Zugriff auf Daten haben, die von US-Firmen gespeichert werden. Daher herrsche in den USA kein Datenschutzniveau, das mit den Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vergleichbar sei.

Golem Plus Artikel