Clouddienste: Wie sich Daten DSGVO-konform transferieren lassen
Die Übertragung personenbezogener Daten in die Clouddienste außerhalb der EU betrifft die meisten Unternehmen in Deutschland. Einer aktuellen Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom zufolge nutzen sechs von zehn befragten Firmen einen solchen Datentransfer. Dabei sind die USA (59 Prozent) und die Großbritannien (32 Prozent) die häufigsten Zielländer. Doch vor allem der Datentransfer in die USA ist weiterhin riskant, weil der Europäische Gerichtshof (EuGH) bereits zwei Mal die Datenschutzabkommen mit der EU für unzulässig erklärt hat , zuletzt den sogenannten Privacy Shield.
Problematisch ist aus Sicht des EuGH vor allem die Tatsache, dass US-Geheimdienste einen praktisch uneingeschränkten Zugriff auf Daten haben, die von US-Firmen gespeichert werden. Daher herrsche in den USA kein Datenschutzniveau, das mit den Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vergleichbar sei.