Cloud VoIP: Ericsson bietet 6,2 Milliarden US-Dollar für Vonage

Ericsson will US-Cloud-Telefonie-Anbieter Vonage kaufen. Es ist eine weitere Übernahme in den USA.

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Cloud VoIP von Vonage
Cloud VoIP von Vonage (Bild: Vonage)

Ericsson will den Anbieter von Cloud-basierten VoIP-Telefoniesystemen für 6,2 Milliarden US-Dollar inklusive Schulden übernehmen. Das gab der schwedische Telekommunikationsausrüster am 22. November 2021 bekannt. Der Abschluss der Übernahme des US-Konzerns wird in der ersten Hälfte des kommenden Jahres erwartet.

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Zu den Kunden von Vonage gehören der Pharmakonzern Bayer und die Pizzakette Domino's. Der Hauptsitz von Vonage befindet sich in New Jersey. Weitere Niederlassungen betreibt das Unternehmen in den USA, Europa und Asien.

Börje Ekholm, President und CEO von Ericsson, sagte: "Der Kern unserer Strategie ist der Aufbau führender Mobilfunknetze durch Technologieführerschaft. Dies bietet die Grundlage für den Aufbau eines Unternehmensgeschäfts. Die Übernahme von Vonage ist der nächste Schritt zur Verwirklichung dieser strategischen Priorität. Vonage bietet uns eine Plattform, um unseren Kunden zu helfen, die Investitionen in das Netzwerk zu monetarisieren."

Ericsson hatte zuvor im September 2020 den in den USA ansässigen Hersteller von 4G-/5G-Multifunktionsroutern Cradlepoint für 1,1 Milliarden US-Dollar übernommen. Cradlepoint aus Boise im US-Bundestaat Idaho wurde 2006 gegründet und hat rund 650 Beschäftigte.

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Im Februar 2019 kündigte Ericsson den Kauf des Kerngeschäfts mit passiven Mobilfunkantennen des deutschen Herstellers Kathrein für eine ungenannte Summe an. Die Sparte beschäftigt 4.000 Menschen und erwirtschaftet einen Großteil des Umsatzes. Kathrein ist ein Hersteller von Antennen und Satellitentechnik aus dem bayerischen Rosenheim und arbeitet bereits mit den Mobilfunkausrüstern Ericsson, Nokia und Huawei zusammen. Die Akquisition umfasst Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Vertrieb an mehr als 20 Standorten, darunter in Deutschland, Rumänien, den USA, Mexiko und China.

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