Cloud-Speicher: Telekom übernimmt sich bei Umstellung der Magenta Cloud

"Attraktives Design, neue Funktionen" : Mit solchen Merkmalen bewirbt(öffnet im neuen Fenster) die Deutsche Telekom das Redesign der Magenta Cloud. Allerdings war das System einige Zeit komplett offline.
Mittlerweile scheinen zumindest das Frontend und der Login-Bildschirm wieder zu funktionieren. Anfragezeiten an Server(öffnet im neuen Fenster) sind allerdings weiterhin ungewohnt langsam. Etwas ist beim Update auf das Redesign schiefgelaufen und das Problem wohl noch nicht ganz aus dem Weg geräumt.
Die Telekom nennt derzeit noch keine offiziellen Gründe für den Ausfall. Allerdings hat sich der Community-Manager Alexander T. in einem Forumpost(öffnet im neuen Fenster) – entdeckt vom Blog Mobiflip(öffnet im neuen Fenster) – zu Wort gemeldet. Er versichert etwa, dass es wohl nicht zu irgendeiner Form von Datenverlust gekommen sein solle. "Es wurde hier die Sorge geäußert, dass es zu Datenverlusten kommen könnte. Da die Übertragung der Daten bereits abgeschlossen sind, ist das eher unwahrscheinlich" , heißt es im Forenpost.
"Wesentlich komplexer in der Struktur"
Es scheint, als habe sich das zuständige Migrationsteam bei der Telekom zu viel vorgenommen und das Problem einer Datenmigration unterschätzt. Das wird zumindest aus der Aussage von T. ersichtlich. "Ich kann nur sagen, dass so ein Produkt wesentlich komplexer in der Struktur ist, als man sich das von außen vorstellt, und die Schwierigkeit eben darin besteht, das alles richtig miteinander zu verknüpfen" , schreibt T., ohne auf Details zum Vorfall einzugehen.
Die neue Magenta-Cloud kann monatlich gebucht(öffnet im neuen Fenster) werden, auch wenn Kunden aktuell noch mit einem recht trägen System rechnen müssen. Die Preise starten ab 2 Euro monatlich für 100 GByte Speicherplatz. 500 GByte kosten 5 Euro, 1.000 GByte 10 Euro und 5.000 GByte 40 Euro im Monat. Die Daten werden laut Hersteller in Deutschland gespeichert.



