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Cloud-Speicher: Microsofts stellt nächste Generation von Onedrive vor

Onedrive wird optisch und funktional überarbeitet. Das Tool soll so übersichtlicher und mittels Microsoft-KI besser nutzbar werden.
/ Oliver Nickel
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Microsoft bringt eine neue Version von Onedrive mit KI-Unterstützung heraus. (Bild: Microsoft)
Microsoft bringt eine neue Version von Onedrive mit KI-Unterstützung heraus. Bild: Microsoft

Microsoft überarbeitet nicht nur Windows und Microsoft 365 stets weiter. Ein wichtiger Bestandteil ist auch der Cloud-Storage-Dienst Onedrive. Das Unternehmen hat nun die dritte Generation von Onedrive vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) und mit ihr diverse Änderungen und Features angekündigt. Optisch passt sich der Client mit Fluent-Design-Elementen an Windows 11 an.

Eine wichtige Änderung: Die For-you-Leiste innerhalb der App wird künftig über Microsofts KI-Tools mit Inhalten befüllt. In einem Beispiel zeigt Microsoft etwa häufig genutzte Dateien in Onedrive als Erstes an und gibt direkt eine Möglichkeit, sie zu öffnen oder dem entsprechenden Link zu folgen.

Auf der linken Seite der App hat Microsoft einige neue Funktionen hinzugefügt. Die bereits vorhandenen Optionen bleiben dabei erhalten. Neu: User können nach anderen Accounts oder Meetings suchen. Dabei werden alle künftigen Meetings angezeigt, die im Kalender eingetragen sind. Dort können auch Aufzeichnungen eingesehen werden.

Daten teilen leichter gemacht

Von anderen Accounts geteilte Dateien können separat angezeigt und bei Bedarf mit einer Verknüpfung versehen werden. Außerdem ist es möglich, Dateien als Favoriten zu markieren und sie so an oberster Stelle innerhalb der Ansicht zu positionieren.

Microsoft plant zudem, Onedrive in mehrere andere Apps zu integrieren. So soll der Cloudspeicher in Microsoft Teams und Outlook nutzbar sein. Künftig können User in Onedrive gespeicherte Dateien auch mit den passenden Apps öffnen, etwa einem PDF-Reader oder einem CAD-Programm. Die geplanten Features kommen allerdings erst Ende des Jahres.

Das gilt übrigens auch für die Synchronisierung von Offline-Dateien mit der Browserversion von Onedrive und den dedizierten Offline-Modus. Dabei können User Dateien bearbeiten und speichern, auch wenn sie gerade keine Internetverbindung haben. Onedrive merkt sich die Änderungen und speichert sie ab, sobald eine Verbindung wiederhergestellt ist.

Copilot in Onedrive

Die ebenfalls neue Media-Ansicht soll ab 2024 Bilder und Videos besser sortieren. Von dort aus können User Fotos und Videos durchsuchen – inklusive visueller Vorschauen. Viele Details dazu hat Microsoft bisher nicht mitgeteilt.

Das für den Hersteller wohl wichtigste Feature: Onedrive bekommt Unterstützung durch den Microsoft-365-Copilot . Der KI-Assistent kann Onedrive-Daten durchsuchen und sie mittels Textprompts anzeigen. Das Programm kann dabei Zugriff auf lokal gespeicherte Daten und geteilte Dokumente erhalten. User sollen so schneller das finden, was sie in Onedrive suchen.

Microsoft stellt eine komplette Liste aller geplanten Features im Blog-Post bereit.


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