Cloud Seeding: Drohnen sollen es regnen lassen

Ein britisches Forscherteam will es regnen lassen. Drohnen sollen dabei mithelfen.

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Begehrtes Nass (Symbolbild): in den Emiraten Mangelware
Begehrtes Nass (Symbolbild): in den Emiraten Mangelware (Bild: Juan Mabromata/AFP via Getty Images)

Wasser für die Wüste: Britische Wissenschaftler arbeiten an einem Projekt, um Wolken mithilfe von Drohnen zum Abregnen zu bringen. Das soll für mehr Niederschläge in den Vereinigten Arabischen Emiraten sorgen.

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Die Idee ist, den Wolken leichte Stromstöße zu versetzen. Das Teams der Universität von Reading in Südengland will Drohnen einsetzen, um elektrische Impulse mit geringer Leistung in den Wolken auszubringen. Das solle das Gleichgewicht der elektrischen Ladung in den Wolkentröpfchen verändern, sagte Maarten Ambaum, der an dem Projekt mitarbeitet, der BBC.

Tröpfchen wachsen und fallen

Die aufgeladenen Tröpfchen sollen sich dann durch elektrostatische Kräfte zusammenschließen. So werden sie immer größer und bilden Tropfen. "Wenn die Tropfen sich verbinden und groß genug sind, werden sie als Regen fallen", sagte Ambaum.

Der Wassermangel in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist immens. Der Grundwasserspiegel sinkt stark. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt nur 100 Millimeter pro Jahr. Zum Vergleich: In Deutschland fällt etwa siebenmal soviel Regen.

Wolken werden gemolken

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Dabei gibt es genug Wolken. Das Problem ist, dass sie nicht abregnen. Derzeit setzen die Vereinigten Arabischen Emirate das sogenannte Cloud Seeding ein, um Regen zu erzeugen. Dabei wird von einem Flugzeug Silberiodid als kleinste Kondensationskerne versprüht.

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Es gab aber auch schon unkonventionellere Vorschläge, um die Trockenheit zu beenden: US-Forscher schlugen von ein paar Jahren vor, in den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Berg aufzuschütten, um Steigungsregen zu erzeugen: Wenn die Wolken auf den Hang treffen, kühlen sie unter den Taupunkt ab und es regnet.

Da ist das Drohnenprojekt des Teams aus England deutlich weniger aufwendig. Ob das Konzept auch aufgeht, soll vor Ort getestet werden. Das Projekt ist eines von insgesamt neun Regenmach-Projekten, für die die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate 2017 Fördermittel in Höhe von 15 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt hat.

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