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Cloud Run: Google will Serverless und Container vereinen

Mit dem Dienst Cloud Run will Google es ermöglichen, Apps in Containern in einer Art Serverless-Umgebung auszuführen. Die Verwaltung der Infrastruktur kann so komplett ausgelagert werden. Dank Kubernetes können die Workloads mitgenommen werden.

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Mit Cloud Run sollen Container schnell und einfach ausgerollt werden können.
Mit Cloud Run sollen Container schnell und einfach ausgerollt werden können. (Bild: Yegor Zhuravlov/CC-BY-SA 2.0)

Google will die Vorteile von Anwendungen in Containern mit den Vorzügen des sogenannten Serverless Computing kombinieren und bietet dazu künftig den Dienst Cloud Run an, wie das Unternehmen auf seiner Hausmesse Cloud Next 19 ankündigt. Bei dem Dienst handelt es sich um eine komplett verwaltete Umgebung, die den Kunden die Verwaltung der Infrastruktur vollständig abnehmen soll.

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Als Grund für die Kombination von Containern mit dem Serverless-Ansatz schreibt Google, dass bisherige Serverless-Angebote oft an die Schnittstellen eines einzelnen Anbieters gebunden und auf die angebotenen Laufzeitumgebungen und Bibliotheken einer gewählten Programmiersprache beschränkt seien.

Mit Cloud Run sollen Entwickler einfach jede Art von zustandslosen Containern erstellen können, die auf HTTP-Requests reagieren. Die dabei erstellten Anwendungen können so in einer Sprache eigener Wahl samt Abhängigkeiten und Werkzeugen erstellt werden, und sollen "in Sekunden" ausgerollt werden können. Die Konfiguration, Verwaltung und vor allem das Skalieren der Server für die Dienste und Container wird hierbei von Cloud Run übernommen.

Cloud Run baut auf Googles eigener Kubernetes Engine (GKE) auf, so dass Kunden, die bereits auf die GKE setzen, den Serverless-Dienst in ihren existierenden Clustern betreiben können. Die eigentliche Funktion von Cloud Run erfolgt durch Knative, das die Grundlagen zum Bauen und Verteilen von Serverless-Anwendungen auf Basis von Containern bereitstellen soll. Diese Technik wird als Open-Source-Projekt vorangetrieben und ermöglicht es somit, die darunter liegenden Plattformen zu wechseln.

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