• IT-Karriere:
  • Services:

Cloud Player: Amazon startet Konkurrenz für iTunes Match

Amazon erweitert sein Musikangebot Cloud Player um "Scan and Match", eine Funktion, die an iTunes Match erinnert. Nutzer können so ihre Musiksammlung aus der Cloud nutzen, ohne sie erst hochladen zu müssen.

Artikel veröffentlicht am , /
Die eigene Musiksammlung ohne Upload in die Cloud kopieren
Die eigene Musiksammlung ohne Upload in die Cloud kopieren (Bild: Amazon)

Amazon hat für seinen Cloud Player Verträge mit den großen Plattenfirmen Sony, EMI, Universal und Warner sowie 150 weiteren kleineren Distributoren, Aggregatoren und Musikverlagen geschlossen. Die Verträge erlauben Amazon die Einführung von "Scan and Match", einer neuen Funktion, die ähnlich wie iTunes Match die Musiksammlung des Nutzers durchsucht und sämtliche Titel, die auch in Amazons Katalog mit 20 Millionen Musikstücken vorhanden sind, in der Cloud verfügbar macht. Nutzer des Cloud Player können so von überall auf ihre Musiksammlung zugreifen, ohne sie zuvor bei Amazon hochladen zu müssen.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Schweinfurt
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Weiterhin gilt: Bei Amazon MP3 gekaufte Musik landet automatisch im Cloud Player, das gilt auch rückwirkend. Durchsucht wird die in iTunes und dem Windows Media Player gespeicherte Musik, so dass auch bei iTunes gekaufte Titel über Amazons Dienst zur Verfügung stehen. Dabei werden alle Musikstücke in einer Qualität von 256 KBit/s zur Verfügung gestellt.

Der Zugriff auf die über Cloud Player verfügbare Musik ist über den Browser, aber auch über diverse Geräte wie Kindle Fire, iPhone, iPod touch und Android-Geräte möglich. Zudem sollen demnächst die Player von Roku und Sonos unterstützt werden.

Angeboten wird Cloud Player in einer kostenlosen und in einer kostenpflichtigen Variante: Nutzer der kostenlosen Version Cloud Player Free können dort ihre bei Amazon MP3 gekaufte Musik speichern und zusätzlich 250 Titel importieren. Nutzer des Cloud Player Premium zahlen 24,99 US-Dollar im Jahr und können bis zu 250.000 Songs speichern. Bei Amazon MP3 gekaufte Titel zählen nicht mit.

Bislang steht der Amazon Cloud Player allerdings in Deutschland nicht zur Verfügung.

Nachtrag vom 1. August 2012, 16:30 Uhr

In den USA hat Amazon zudem die iPad-App "Amazon Instant Video" vorgestellt, mit der das Video-on-Demand-Programm für Prime-Abonnenten auf dem Apple-Tablet angesehen werden kann. Die App ist derzeit nur im US-Appstore von Apple erhältlich und bietet Zugriff auf Filme und Serien von Amazon Prime Instant Video.

Das Filmmaterial kann zum Offlinegebrauch auf das iPad heruntergeladen werden. Über Whispersync soll sichergestellt werden, dass die Wiedergabe nahtlos an der gleichen Stelle fortgesetzt werden kann. Das soll über alle verbundenen Geräte möglich sein, die Zugriff auf Amazon Prime Instant Video haben. Mit der Watchlist-Funktion in der iPad-App können Videos zum späteren Anschauen in einer Liste gespeichert werden, die ebenfalls über Gerätegrenzen hinweg synchronisiert wird. Wer einen sogenannten Season-Pass für eine Serie besitzt, kann die jeweilige Folge damit einen Tag nach der Fernsehausstrahlung auf dem iPad sehen, das den Zuschauer automatisch daran erinnert.

Nachtrag vom 1. August 2012, 14:40 Uhr:

Der Preis für den Cloud Player liegt bei 24,99 US-Dollar im Jahr, nicht im Monat.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

profi-knalltüte 01. Aug 2012

Wann kommt das zu uns? In 10 Jahren ... ? Gema und Datenschutz-Paranoiker in Deutschland...

wuschti 01. Aug 2012

Wieso, mit Apple ham se sich doch auch geeinigt...


Folgen Sie uns
       


Pocketalk Übersetzer - Test

Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzen lassen. Im Test funktioniert das gut, allerdings macht Pocketalk auch nicht viel mehr als gängige und kostenlose Übersetzungs-Apps.

Pocketalk Übersetzer - Test Video aufrufen
Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

Generationenübergreifend arbeiten: Bloß nicht streiten
Generationenübergreifend arbeiten
Bloß nicht streiten

Passen Generation Silberlocke und Generation Social Media in ein IT-Team? Ganz klar: ja! Wenn sie ihr Wissen teilen, kommt am Ende sogar Besseres heraus. Entscheidend ist die gleiche Wertschätzung beider Altersgruppen und keine Konflikte in den altersgemischten Teams.
Von Peter Ilg

  1. Frauen in der Technik Von wegen keine Vorbilder!
  2. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  3. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann

Dreams im Test: Bastelwastel im Traumiversum
Dreams im Test
Bastelwastel im Traumiversum

Bereits mit Little Big Planet hat das Entwicklerstudio Media Molecule eine Kombination aus Spiel und Editor produziert, nun geht es mit Dreams noch ein paar Schritte weiter. Mit dem PS4-Titel muss man sich fast schon anstrengen, um nicht schöne Eigenkreationen zu erträumen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Ausdiskutiert Sony schließt das Playstation-Forum
  2. Sony Absatz der Playstation 4 geht weiter zurück
  3. PS4-Rücktasten-Ansatzstück im Test Tuning für den Dualshock 4

    •  /