Cloud Native Con: Kubernetes 1.6 versteckt Container-Dienste

Die Container-Orchestrierung Kubernetes erweitert in Version 1.6 deutlich ihre Zugriffsverwaltung auf Dienste. Dank der beteiligten Unternehmen wie Google skaliert das Werkzeug darüber hinaus besser über Cluster mit tausenden Knoten.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Hunderttausende Container benötigen einen guten Steuermann.
Hunderttausende Container benötigen einen guten Steuermann. (Bild: NOAA's National Ocean Service, flickr.com/CC-BY 2.0)

Der Mittelpunkt der Auftakt-Keynotes der Cloud Native Con und Kubecon Europe 2017 in Berlin ist die Version 1.6 von Kubernetes, die gestern Nacht veröffentlicht wurde. Erstmals übernahm nicht Google, sondern Core OS die Arbeit für das Release. Dennoch stellte Aparna Sinha von Google die neue Version in ihrer Keynote vor. Zu den wichtigsten Funktionen gehört, dass die Version 1.6 die Arbeit für unterschiedliche Teams und vor allem sehr große Aufgaben erleichtert.

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Das demonstrierte Sinha, die bei Google leitende Produktmanagerin für Kubernetes ist, live vor dem anwesenden Publikum. So lassen sich über Role Based Access Control (RBAC) bestimmte Dienste in Kubernetes künftig bestimmten Teams zuordnen. In der Vorführung von Sinha sieht Team Blue dann nur die für sie bestimmten Dienste und Pods, Team Green die für sie bestimmten. Es gibt aber natürlich die Möglichkeit, einem Team Ansichtsrechte für die Pods eines anderen Teams zu geben. Zudem zeigte Sinha, wie sich Speicher dynamisch oder manuell über Yaml-Dateien zuweisen lässt. Es genügt, wenn der Admin die Menge an Speicher angibt, die er haben möchte; Kubernetes kümmert sich dann um den Rest.

Als Pods werden im Kubernetes-Jargon einzelne Container bezeichnet, die zu einer Gruppe, dem Pod, zusammengefasst wurden. Diese wiederum lassen sich einzelnen physischen Rechnerknoten zuweisen. Kubernetes unterstützt inzwischen die Nutzung von 5.000 Pods, was etwa 150.000 Containern entspricht. Diese schon riesigen Instanzen können per Federation zu noch größeren Clustern verbunden werden.

Dank des ebenfalls in Version 1.6 neu eingeführten Controlled Scheduling kann bestimmt werden, welche Pods mit welchen Nodes kooperieren. So kann beispielsweise festgelegt werden, dass bestimmte Pods nur auf schnellem Speicher wie SSDs laufen oder dass festgelegte Nodes nur bestimmte Workloads abarbeiten. Das sei wichtig für Multicluster-Umgebungen. Der Code dafür stamme unter anderem von Red Hat, IBM, Huawai und Google selbst, sagte Sinha.

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Weitere Details zu der Veröffentlichung finden sich in der Ankündigung.

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