Cloud Messaging: Xiaomi erklärt Ursache der heimlichen Datenübertragungen

Xiaomi wird vorgeworfen, dass seine Smartphones heimlich unverschlüsselte Daten zum Hersteller schicken: Xiaomi-Manager Hugo Barra erklärt jetzt den Grund des tatsächlich stattfindenden Austauschs und kündigt gleichzeitig ein Sicherheitsupdate an, das dem Nutzer künftig die Wahl geben soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Lei Jun und Hugo Barra: Xiaomi spioniert seine Nutzer nicht aus.
Lei Jun und Hugo Barra: Xiaomi spioniert seine Nutzer nicht aus. (Bild: AFP/Getty Images)

Hugo Barra, Xiaomis leitender Manager für internationale Entwicklung, hat in einem ausführlichen Beitrag auf Google+ auf die seit kurzem bestehenden Vorwürfe reagiert, Xiaomi würde seine Nutzer heimlich ausspähen. Hintergrund ist ein ohne Wissen des Nutzers im Hintergrund stattfindender Datenaustausch, den verschiedene Nutzer sowie die finnische Internetseite F-Secure belegen konnten.

Cloud Messaging Grund für Datenaustausch

Stellenmarkt
  1. PHP Software Entwickler (m/w/x)
    über grinnberg GmbH, Raum Stuttgart, deutschlandweit
  2. Data Scientist (w/m/d)
    dmTECH GmbH, Karlsruhe
Detailsuche

Zahlreiche Medien berichteten anschließend davon, dass Xiaomi Nutzerdaten ohne deren Wissen beziehe und seine Kunden ausspionieren würde. Barra hat jetzt den Grund für die tatsächlich stattfindenden Übertragungen erklärt und gleichzeitig ein Update für das auf den Xiaomi-Geräten genutzten Android-ROMs angekündigt. Dieses soll dem Nutzer die Wahl geben, ob er den Datenaustausch will, und eine Verschlüsselung der Daten bringen.

Laut Barra arbeitet Xiaomi mit einem Cloud-Messaging-System ähnlich wie dem von iOS. Je nachdem, ob der Gesprächspartner eines Nutzers online ist, beziehungsweise Xiaomis Cloud Messaging überhaupt benutzt, entscheidet das Gerät, ob die Textnachricht als SMS oder kostenlos über die Server Xiaomis verschickt wird. Um den Status festzustellen, werden unter anderem die Telefonnummern der Gesprächsteilnehmer und die IMEI-Nummern zur Identifizierung benötigt.

Diese Daten werden laut Barra in jedem Fall nur für die Identifikation im Cloud-Messaging-System verwendet und nicht für andere Zwecke. Der Inhalt der Nachrichten werde zudem verschlüsselt gespeichert. Wie F-Secure feststellte, galt das allerdings bisher nicht für die IMEI- und Telefonnummern.

Update soll mehr Kontrolle und Sicherheit bringen

Golem Karrierewelt
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    28.06.-01.07.2022, virtuell
  2. Adobe Photoshop Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    08.-10.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Hier werde Xiaomi laut Barra nun nachbessern: Dank eines Updates sollen künftig alle übertragenen Daten verschlüsselt werden. Zudem soll der Nutzer eine bessere Kontrolle über die Funktion haben: In Zukunft werden Xiaomi-Geräte mit deaktiviertem Cloud-Abgleich ausgeliefert. Der Nutzer kann dann selbst entscheiden, ob er die Funktion aktivieren will oder nicht. Bisher ist der Cloud-Austausch automatisch aktiviert und muss vom Nutzer explizit deaktiviert werden, wenn er keinen Abgleich wünscht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


wydan 14. Aug 2014

Tux-Coder alle App Stores funken nach hause, das ist schon langer bekannt. Friere mal den...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prehistoric Planet
Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
Ein IMHO von Marc Sauter

Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
Artikel
  1. Star Wars: Cal Kestis kämpft in Jedi Survivor weiter
    Star Wars
    Cal Kestis kämpft in Jedi Survivor weiter

    EA hat offiziell den Nachfolger zu Star Wars Jedi Fallen Order angekündigt. Hauptfigur ist erneut Cal Kestis mit seinem Roboterkumpel BD-1.

  2. Fahrgastverband Pro Bahn: Wo das 9-Euro-Ticket sicher gilt
    Fahrgastverband Pro Bahn
    Wo das 9-Euro-Ticket sicher gilt

    Die Farbe der Züge ist entscheidend, was bei der Reiseplanung in der Deutsche-Bahn-App wenig nützt. Dafür laufen Fahrscheinkontrollen ins Leere.

  3. Retro Gaming: Wie man einen Emulator programmiert
    Retro Gaming
    Wie man einen Emulator programmiert

    Warum nicht mal selbst einen Emulator programmieren? Das ist lehrreich und macht Spaß - wenn er funktioniert. Wie es geht, zeigen wir am Gameboy.
    Von Johannes Hiltscher

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 evtl. bestellbar • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Gigabyte RTX 3080 12GB günstig wie nie: 1.024€ • MSI Gaming-Monitor 32" 4K günstig wie nie: 999€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • Days of Play (u. a. PS5-Controller 49,99€) [Werbung]
    •  /