Abo
  • Services:

Cloud Made in Germany: Verschlüsselter Cloudspeicher bei GMX und Web.de gestartet

Kunden von GMX und Web.de sollen künftig "ohne Expertenwissen" auf verschlüsselte Online-Speicher zugreifen können. Dafür nutzt 1&1 eine Version der Cryptomator-Software. Sie gibt es jedoch noch nicht für alle Betriebssysteme.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Tresor-App gibt es für iOS und Android - und für Windows.
Die Tresor-App gibt es für iOS und Android - und für Windows. (Bild: Web.de)

Die zu 1&1 gehörenden E-Mail-Anbieter GMX und Web.de bieten Kunden ab sofort einen Zugriff auf 2 Gbyte verschlüsselten Speicher an. Die Verschlüsselung trägt den Namen Tresor und erfolgt auf dem PC oder Smartphone der Nutzer. Für die rund 30 Millionen Kunden soll die Verschlüsselung ihrer Daten "ohne Expertenwissen" möglich sein.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Für die Verschlüsselung greift das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die in Deutschland entwickelte Software Cryptomator zurück, es soll einige Anpassungen geben. Die Software ist für Windows verfügbar, außerdem als App für Android und iOS. Nutzer sollen sich nicht mit "Verschlüsselungseinstellungen, Schlüsselverwaltung oder Zugriffsrechten beschäftigen" müssen, versprechen die Anbieter. Die kostenfreien 2 Gbyte können auf bis zu 1 Tbyte erweitert werden - das kostet dann ab 6,99 Euro pro Monat.

Die angepasste Version von Cryptomator ist für die Cloudspeicher der beiden Anbieter vorkonfiguriert. Nutzer müssen also keine Details zu den Servern eingeben, sondern lediglich den Zugang für den jeweiligen E-Mail-Dienst und ein lokales Passwort für die Verschlüsselung. Dieses Passwort wird nach Angaben der Anbieter zu keinem Zeitpunkt übertragen.

Noch nicht für MacOS und Linux verfügbar

Die eigentliche Crpytomator-App ist zwar auch für MacOS und Linux verfügbar, die angepasste Version jedoch nicht. 1&1 teilt auf Anfrage von Golem.de dazu mit: "Derzeit gibt es keinen MacOS-Client für die Nutzung des Tresors. Eine Ver- bzw. Entschlüsselung der Dateien im Tresor-Ordner mit Drittanbieter-Apps ist nicht möglich. Alternativ kann der Nutzer jedoch mit Drittanbieter-Software auf den Web.de Online-Speicher oder das GMX MediaCenter zugreifen."

Die Dateien werden mit einem lokal erzeugten AES-Schlüssel mit 256 Bit verschlüsselt und dann an den Speicher gesendet. Ein plattformübergreifender Zugriff auf die verschlüsselten Dateien ist über die verschiedenen Apps möglich.

GMX und Web.de gehören zu der Initiative E-Mail Made in Germany. Noch im Jahr 2015 unterstützte etwa GMX.de keine TLS-Verschlüsselung für die Hauptseite, sondern nur für das per iFrame eingebundene Login-Formular.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

MunichTom 29. Nov 2017

Alle propieren es aber Alle wissen dass es zu spät ist. Mehr als Privatkunden werden...

Ojemine 28. Nov 2017

Dann soll er aber nicht solche Vergleiche ziehen, denn all diese von mir genannten...

romolusi 28. Nov 2017

Also bei einem Kumpel wurde eingebrochen... Rechner geklaut, Laptop geklaut und externe...

logged_in 28. Nov 2017

Ach darum geht's? Das die Deppen sagen ihr könnt eine Verschlüsselungssoftware benutzen...

My1 28. Nov 2017

theoretisch möglich. bspw kann man den privaten schlüssel mit nem aus dem passwort...


Folgen Sie uns
       


Ladevorgang beim Audi E-Tron

Wie schnell lässt sich der neue Audi E-Tron tatsächlich laden?

Ladevorgang beim Audi E-Tron Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek

  1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  3. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

    •  /