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Cloud Imperium Games: Verkauf von Grundstücksrechten in Star Citizen hat begonnen

16 Quadratkilometer oder doch lieber 64 Quadratkilometer? Vor dieser Frage stehen Spieler, die auf Star Citizen warten: Sie können jetzt Bezugsrechte für Land auf den Monden, Planeten und Asteroiden des Weltraumspiels erwerben.
/ Peter Steinlechner
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Artwork mit der Inbesitznahme von Land in Star Citizen. (Bild: Cloud Imperium Games)
Artwork mit der Inbesitznahme von Land in Star Citizen. Bild: Cloud Imperium Games

Das Entwicklerstudio Cloud Imperium Games bietet der Community von Star Citizen nun auch die Möglichkeit, Bezugsrechte für Land in dem Weltraumspiel zu kaufen. Wer jetzt schon weiß, dass er später mit einem Grundstück in der Größe von 4 x 4 Kilometern auskommt, muss 50 US-Dollar überweisen. Wer auf einem der Planeten, Monde oder Asteroiden lieber Land mit den Ausmaßen 8 x 8 Kilometern besitzen möchte, muss 100 US-Dollar bezahlen.

Star Citizen – Trailer (Gamescom 2017)
Star Citizen – Trailer (Gamescom 2017) (08:31)

Konkrete Grundstücke werden mit den Bezugsrechten aber noch nicht vergeben – das soll erst später möglich sein. Die Vorbesteller sollen dann gleichzeitig mit allen anderen Spielern ihre Grundstücke im All auswählen können. Wer mag, soll derlei Eigentum laut Cloud Imperium Games ausdrücklich auch mit ingame erspielten Credits kaufen können. Die Entwickler verweisen darauf, dass das Angebot an guten Lagen im riesigen All fast unbeschränkt ist.

In einem FAQ(öffnet im neuen Fenster) geben die Entwickler einen Vorgeschmack darauf, was eine gute Lage ist. So spielen die Rohstoffe im Boden eine Rolle, aber auch die Nähe zu Raumhäfen oder schlicht eine gute Aussicht könnten Grundstücke auf dem Markt begehrt machen. Ein weiterer Faktor ist die Bebaubarkeit – eine Ebene hat da Vorteile gegenüber einem zerklüfteten Untergrund.

Cloud Imperium Games will die Einnahmen aus dem Verkauf von Land in die weitere Entwicklung von Star Citizen investieren. Bislang hat das Studio mit dem Verkauf von Raumschiffen und ähnlichen virtuellen Gegenständen knapp 169 Millionen US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) eingenommen. Damit ist das Weltraumspiel derzeit das mit Abstand am stärksten über Crowdfunding finanzierte Projekt überhaupt.

Die Community wartet momentan auf die Alpha 3.0 von Star Citizen. Die sollte eigentlich schon längst erscheinen, nun peilt Cloud Imperium Games eine Veröffentlichung in den kommenden Wochen an. Mit der Alphaversion soll das Weltraumspiel erstmals im Ansatz wie das spätere Star Citizen mit vielen Systemen und "am Stück" spielbar sein.

Star Citizen – Trailer 3.0 (Gamescom 2016)
Star Citizen – Trailer 3.0 (Gamescom 2016) (52:34)

In Alpha 3.0 sind etwa Systeme wie die Planetary Tech enthalten. Damit meinen die Entwickler die Möglichkeit, aus dem Weltall einen Planeten oder Mond anzusteuern und dann ohne spürbare Ladezeiten nahtlos mit seinem Raumschiff zu landen, auszusteigen und darauf herumzulaufen – und das mit beeindruckend aussehender Grafik. Derzeit lässt das Entwicklerstudio immer mehr Mitglieder aus der Community auf die Testserver. Trotz weiterhin vieler Bugs gibt es in Foren überwiegend sehr positive Kommentare zum Spiel.


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