• IT-Karriere:
  • Services:

Cloud Imperium Games: Star-Citizen-Entwickler verschwendet angeblich Geld

Chris Roberts und sein Studio Cloud Imperium Games werden in einem Forbes-Bericht hart angegangen. Der Artikel wirft dem Entwickler Inkompetenz und Missmanagement vor.

Artikel veröffentlicht am , Jan Bojaryn
Chris Roberts, CEO von Cloud Imperium Games
Chris Roberts, CEO von Cloud Imperium Games (Bild: Cloud Imperium)

Star Citizen, das große Weltraumepos des Wing-Commander-Schöpfers Chris Roberts, verspätet sich. Das ist keine Neuigkeit, sondern seit vielen Jahren bekannt. Eine Forbes-Reportage hat letzte Woche allerdings schwere Vorwürfe gegen Roberts erhoben. Er wird für "Inkompetenz und Missmanagement von galaktischem Maßstab" verantwortlich gemacht.

Stellenmarkt
  1. Hannover Rück SE, Hannover
  2. WBS GRUPPE, deutschlandweit (Home-Office)

Der Artikel skizziert die Entwicklungsgeschichte des Projekts seit seinem öffentlichkeitswirksamen Start 2012. Immer wieder wird nahegelegt, aber nicht näher bewiesen, dass Roberts sich an dem Projekt persönlich bereichere - so wird etwa berichtet, dass er und seine Frau sich ein Haus im Wert von 4,7 Millionen US-Dollar gekauft hätten.

Zumindest die Kritik am Missmanagement steht nicht im luftleeren Raum, sie stützt sich auf die Kommentare von 20 ehemaligen Mitarbeitern, die Roberts als "Mikromanager und schlechten Ressourcenverwalter" charakterisieren. Wing-Commander-4-Produzent Mark Day berichtet aus seiner inzwischen abgeschlossenen Entwicklungszeit, Roberts' "alte, schlechte Gewohnheiten" seien wieder ans Tageslicht getreten. "Es war außer Kontrolle."

Der Bericht nennt einige pikante Zahlen. Ende 2017 habe Cloud Imperium etwa nur noch finanzielle Reserven von 14 Millionen US-Dollar besessen. Das Studio beschäftigt laut Forbes derzeit 537 Mitarbeiter, allein die Gehälter belaufen sich auf jährlich 30 Millionen US-Dollar. Forbes hat auch die bisher verkauften Raumschiffmodelle gezählt und ist auf stolze 135 Stück gekommen. Der US-Handelskommission FTC liegen inzwischen 129 Beschwerden von Käufern vor, sie fordern bis zu 24.000 US-Dollar zurück.

Die implizite Schlussfolgerung des Berichts: Das Spiel wird nie fertig. Roberts habe schließlich "aufgehört, zu raten, wann Star Citizen kommen wird." Immerhin darf sich der Schöpfer in dem Bericht selbst verteidigen. "Star Citizen ist spielbar", wird er in dem Artikel zitiert. "Es hat mehr Funktionen und Inhalt als viele fertige Spiele." Vom Stand der Entwicklung aus der aktuellen Alpha haben wir letzte Woche berichtet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

Katharina... 09. Mai 2019

Funny Fact: die Ghost Hornet war zusammen mit der Tracker Hornet damals meine ersten...

Katharina... 08. Mai 2019

Also das ist mir eigentlich lieber als das genaue Gegenteil: Unser alter Chef hat sich...

Katharina... 08. Mai 2019

Ich wollte damit vor allem andeuten, wie verbuggt D1 damals war. Habs mir...

Hotohori 08. Mai 2019

Stimmt schon, das ist schon etwas die Sorge, allerdings haben wir das nicht in der Hand...

Anonymer Nutzer 08. Mai 2019

Erklärt wohl einiges. Du meinst den Part? "In September 2018, the Roberts Family Trust...


Folgen Sie uns
       


Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test

Der Samsung CRG9 ist nicht nur durch sein 32:9-Format beeindruckend. Auch die hohe Bildfrequenz und sehr gute Helligkeit ermöglichen ein sehr immersives Gaming und viel Platz für Multitasking.

Samsungs 49-Zoll-QLED-Gaming-Monitor - Test Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2
  3. Micropython Das Pyboard D ist ein Steckbausatz für IoT-Bastler

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

    •  /