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Cloud Imperium Games: Engine-Wechsel bei Star Citizen

Star Citizen und Squadron 42 basieren auf der Cryengine von Crytek: Das ist so nicht mehr ganz richtig. Offiziell verwendet das Weltraumspiel von Cloud Imperium Games nun die Lumberyard Engine von Amazon, die allerdings selbst wiederum ein Derivat der Cryengine ist.

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Star Citizen basiert nun also auf der Lumberyard-Engine von Amazon.
Star Citizen basiert nun also auf der Lumberyard-Engine von Amazon. (Bild: Cloud Imperium Games)

Bisher waren die Aussagen von Cloud Imperium Games recht eindeutig: Star Citizen und Squadron 42, die Weltraumspiele des Studios, basieren auf einer stark modifizierten Version der Cryengine von Crytek aus Frankfurt. Unter anderem wollten die Entwickler eine selbst programmierte 64-Bit-Unterstützung für das riesige Universum integriert haben. Jetzt hat das Entwicklerstudio in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass Star Citizen statt der Cryengine die Lumberyard-Engine von Amazon verwendet.

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"Wir haben seit mehr als einem Jahr mit Amazon zusammengearbeitet, weil wir einen führenden Technologieanbieter als Partner wollten, mit dem wir langfristig an Star Citizen und Squadron 42 arbeiten können", so Chefentwickler Chris Roberts. Ob er damit Zweifel ausdrücken möchte, dass Crytek "langfristig" wegen finanzieller Probleme ein nicht ganz so verlässlicher Partner sein könnte, ist völlig unklar.

Lumberyard stammt von der Cryengine ab. Amazon hat für seine Laufzeitumgebung den Code der Cryengine von Crytek gekauft, seitdem werden die Engines von den beiden Anbietern getrennt weiterentwickelt. Der Deal zwischen Crytek und Amazon wurde Anfang 2016 bekanntgegeben. Gerüchten zufolge hat das damals bereits angeschlagene Unternehmen Crytek für den Verkauf des Codes rund 80 Millionen US-Dollar bekommen - bestätigt wurde das nie.

Entwickler können Lumberyard kostenlos unter einer Bedingung lizenzieren: Wenn sie für den Multiplayermodus die Dienste eines externen Providers nutzen möchten, müssen sie Amazon Web Services (AWS) verwenden. Cloud Imperium Games hat bestätigt, dass AWS für den Onlinemodus von Star Citizen zum Einsatz kommt. Die Entwickler haben ebenfalls gesagt, dass die in Lumberyard integrierte Unterstützung von Twitch auch von Star Citzen verwendet wird - etwa für Streams, Let's Plays und Ähnliches.

Was konkret hinter der plötzlichen Ankündigung des Engine-Wechsels steckt, ist unklar. So stellt sich etwa die Frage, welche finanziellen Details mit dem Umstieg einhergehen, und wie aufwendig der laut den Angaben vor einem Jahr erfolgte Umbau von Star Citizen war.

Es ist denkbar, dass Amazon dafür, dass es nun mit Star Citizen ein technisch sehr aufwendiges Spiel als Referenzkunden für seine Engine hat, Geld an Cloud Imperium Games bezahlt oder sogar Firmenanteile erwirbt - diese Überlegungen sind Spekulation. Auf der Gamescom 2016 hat die Grafik des live von Chris Roberts präsentierten Weltraumspiels extrem beeindruckend gewirkt. Es gibt kaum andere kommende Programme, die dermaßen detailreiche und schön ausgeleuchtete Grafik bieten.

Wer sich für Star Citizen interessiert, aber noch kein Unterstützer ist: Über eine Registrierungsseite von Cloud Imperium Games ist mit dem Code "WELCOME2SC" über die aktuellen Feiertage ein 48 Stunden langer, kostenloser Zugriff auf Alpha 2.6 des Spiels möglich. Wann es genau losgeht, steht derzeit noch nicht fest.



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Sharra 28. Dez 2016

Welche? Amazon USA? Amazon SARL? Amazons AWS? Alles Unternehmen, die auf dem jeweiligen...

Sinnfrei 26. Dez 2016

In Linux sollten die eigentlich im Moment eher keine Zeit investierten ... das kann man...

n0x30n 26. Dez 2016

Lizenzgebühren hätte CIG auch bei der CryEngine nicht gezahlt. Der einzige Grund ist...

Käx 25. Dez 2016

Das klingt äußerst schlüssig...

n0x30n 25. Dez 2016

Chris Roberts hat es gerade auch noch einmal genau so bestätigt. "Lumberyard and...


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