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Cloud: Gut 2.000 bei SAP von Restrukturierung betroffen

SAP hat die Restrukturierung, die angeblich kein Stellenabbau sein soll, offiziell bestätigt. Der Konzernchef klagte: " Die Cloud-Firmen aus Kalifornien wollen uns wegnehmen, was wir haben."

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Am SAP-Hauptsitz
Am SAP-Hauptsitz (Bild: Thomas Lohnes/Getty Images)

Rund 2.000 SAP-Beschäftigte sind von "Restrukturierungsmaßnahmen" betroffen. "Wir schätzen, dass die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen nach heutigem Kenntnisstand etwa drei Prozent der Stellen im Unternehmen betreffen", sagte ein SAP-Sprecher. Der Konzern habe seine 67.000 Mitarbeiter über die Pläne informiert.

Stellenmarkt
  1. über Hays AG, Baden-Württemberg
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US-Medien hatten vergangene Woche über einen großangelegten Stellenabbau berichtet, nachdem Constellation-Research-Analyst Ray Wang dazu Informationen veröffentlicht hatte. Grund sei die Verlagerung der SAP-Produkte in die Cloud. Der Softwarekonzern wolle weltweit Stellen umschichten und teilweise streichen. Ein Sprecher dementierte jedoch, dass Tausende Stellen vernichtet werden sollen. "Tatsächlich werden wir Ende 2014 mehr Mitarbeiter beschäftigen als Anfang des Jahres", sagte er. Restrukturierungen in einigen Bereichen könnten aber nicht vermieden werden.

SAP-Ko-Chef Bill McDermott hatte im Februar 2014 angekündigt, das Unternehmen zu verschlanken. Im April hatte er Kosteneinsparungen erwähnt.

McDermott, der kommenden Mittwoch alleiniger SAP-Chef wird, fordert von den Mitarbeitern vollen Einsatz. "Es wird ein harter Kampf. SAP muss klar für das kämpfen, was wir uns als Marktführer erarbeitet haben und wir müssen in der Cloud gewinnen", sagte der Amerikaner nach Informationen des Nachrichtenmagazins Focus bei einer Betriebsversammlung am Hauptsitz im badischen Walldorf. "Die Cloud-Firmen aus Kalifornien wollen uns wegnehmen, was wir haben, sie wollen Marktführer werden. Aber wir werden uns behaupten."

Bis 2017 will McDermott den SAP-Umsatz auf mindestens 22 Milliarden Euro steigern, 2013 erlöste der Konzern 16,8 Milliarden. 3,5 Milliarden Euro sollen auf Cloud-Lösungen entfallen, hier lag der Umsatz im Vorjahr bei 0,7 Milliarden Euro.

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s.katze 21. Mai 2014

Ich erinnere mich noch, wie sehr sich die Belegschaft damals gesträubt hat, einen...


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