Cloud: Google sieht exponentielles Wachstum bei DDoS-Angriffen

Der Anstieg bei den Attacken liegt laut Google auch am Wachstum des Internets selbst. Sie sind aber weniger besorgniserregend als oft dargestellt.

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Googles Cloud-Team sieht immer größere DDoS-Angriffe und muss dagegen vorgehen.
Googles Cloud-Team sieht immer größere DDoS-Angriffe und muss dagegen vorgehen. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Das Team von Googles Cloud Platform hat die Distributed-Denial-of-Service-Angriffe (DDoS) auf seine eigene Infrastruktur analysiert und um Erkenntnisse aus anderen Quellen erweitert. In der nun in Googles Cloud-Blog veröffentlichten Analyse "hunderter" Angriffe heißt es: "Das exponentielle Wachstum über alle Metriken hinweg ist offensichtlich".

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Das Unternehmen betrachtet dabei grundlegend drei verschiedene Metriken und damit Angriffsarten: Bits pro Sekunde für Angriffe auf einzelne Netzwerkverbindung, Pakete pro Sekunde für Angriffe auf Netzwerkhardware oder DNS-Infrastruktur, und HTTP(S)-Requests pro Sekunde für Angriffe auf Anwendungsserver. Bei allen drei Angriffsarten sei das exponentielle Wachstum feststellbar.

Dies führe oft zu "unheilverkündenden Schlagzeilen", da die Angriffe eben immer größer würden. Ganz so pessimistisch blickt Google nicht auf die eigenen Ergebnisse: "Wir müssen jedoch das exponentielle Wachstum des Internets selbst berücksichtigen, das auch den Verteidigern Bandbreite und Rechenleistung bietet. Nach Berücksichtigung des erwarteten Wachstums sind die Ergebnisse weniger besorgniserregend, wenn auch immer noch problematisch", heißt es in dem Blogeintrag.

Google selbst nutzt diese Analyse, um daraus abzuleiten, welche Art Abwehrmechanismen das Unternehmen einsetzen soll und vor allem, wie groß diese dimensioniert sein müssen. Darüber hinaus arbeite das Unternehmen mit der gesamten Internet-Community daran, Infrastruktur zu identifizieren und zu zerlegen, die für Angriffe genutzt wird. Daran sollten sich nach Meinung von Google alle beteiligen: Nutzer mit gepatchten Systemen, aber auch Unternehmen und Netzwerkbetreiber mit notwendigen Informationen.

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