Cloud: Google eröffnet zwölf neue Rechenzentren

Google will in der Cloud seine Konkurrenten Amazon und Microsoft überholen und baut massiv aus. In Deutschland will die Deutsche Telekom Amazon angreifen.

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2013: Bau eines Google-Rechenzentrums im belgischen Saint-Ghislain
2013: Bau eines Google-Rechenzentrums im belgischen Saint-Ghislain (Bild: Yves Herma/Reuters)

Alphabet eröffnet in den kommenden Monaten neue Rechenzentren in Oregon und Japan. Weitere zehn folgen in den kommenden zwölf bis 18 Monaten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Cloud-Chefin Diane Greene und Senior Vice President Technical Infrastructure Urs Hölzle. Dabei geht es um den Ausbau der Cloud-Angebote und der IaaS/PaaS-Plattform (Infrastructure as a Service/ Platform as a Service).

Alphabet wird für die Expansion Rechenzentren von anderen Betreibern mieten oder selbst errichten und betreiben. Google ist laut der Marktforschungs- und Beratungsfirma Gartner nach Amazon (AWS) und Microsoft der drittgrößte Cloudanbieter weltweit. Bisher betreibt Google für seine Cloud-Angebote vier Rechenzentren.

Die IT-Nachrichtenseite CRN hatte zuvor berichtet, dass Apple begonnen habe, Googles Cloud und IaaS-Plattform zu nutzen, um mit seiner iCloud und anderen Diensten weniger von Amazon Web Services abhängig zu sein. Die Analysten der US-Investmentbank Morgan Stanley hatten berechnet, dass Apple jährlich rund eine Milliarde US-Dollar für AWS ausgibt.

Google will Microsoft, Oracle und SAP als Partner

Bisher hat Google keine Oracle- oder SAP-Produkte in seiner Cloud im Angebot. SAP erklärte Bloomberg, dass es Gespräche in einem frühen Stadium mit Google gebe. Auch mit Microsoft und Oracle laufen laut dem Bericht Verhandlungen.

Die Deutsche Telekom hatte auf der Cebit 2016 zusammen mit Huawei ihre Open Telekom Cloud als Public Cloud gestartet. Das erklärte Ziel dabei ist, Amazon in Deutschland und Europa aus der Führungsposition zu verdrängen. Der Netzbetreiber Telekom hat verschiedene Partnerschaften in dem Bereich: die Open Telekom Cloud auf Basis von Huawei-Hardware, die vCloud von VMware, die Microsoft-Cloud für Azure und die Cisco Intercloud. Während das Huawei-Cloud-Produkt im niedrigen Preissektor angesetzt sein wird, liegt die Cisco Intercloud eher im Premium-Bereich.

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