Cloud Gaming: Starfield auf Geforce Now hat zwei Gesichter

Die Kollegen von The Verge(öffnet im neuen Fenster) haben Starfield auf Nvidias Geforce-Now-Cloudstreaming-Service ausprobiert. Gerade wenn das Spiel nur einige Monate gespielt wird, mag das günstiger sein, als den ansonsten noch tauglichen Gaming-PC aufzurüsten. Geforce Now bietet Starfield sowohl im kostenlosen GTX-1060-Tier als auch im bezahlten RTX-4080-Tier an, sofern man das Spiel selbst gekauft hat.
Mit Ultra-Einstellungen und ironischerweise auch auf Geforce Now verfügbarem FSR-Upscaling mit 75 Prozent Render-Auflösung läuft das Spiel im RTX-4080-Tier meistens mit über 60-Fps, in Städten limitiert offenbar die CPU und Speicherbandbreite, dort sind es aber immer noch rund 47-Fps. Gerade mit manuell eingestellter 4K-Streaming-Auflösung sieht das Spiel dabei subjektiv gut aus. Eine schnelle Internetverbindung ist aber erforderlich.
Ganz anders sieht es im kostenlosen Abo aus. Die dort eingesetzte Grafikkarte soll äquivalent zur GTX 1060 sein und liegt damit unterhalb der minimalen Anforderungen. Das ist auch direkt offensichtlich, da einige Texturen gar nicht laden und das Spiel allgemein eher kaputt wirkt. Ernsthaft spielen kann man so nicht, außerdem beträgt die Wartezeit im Fall des Autors von The Verge beim Log-in über 30 Minuten.
DLSS und Widescreen-Support kommen
Wer auf dem PC zuhause spielt, kann sich in den nächsten Wochen und Monaten über einige Updates(öffnet im neuen Fenster) freuen, die Bethesda bereits angekündigt hat. So sollen DLSS (Nicht DLSS3) und Widescreen-Support integriert werden - neben einer Reihe von Gameplay-Verbesserungen. Unter anderem soll es möglich sein, mit einem Tastendruck etwas zu essen. Auch die Karten für Städte sollen nutzbarer werden, die bisherige Lidar-Karte ist wenig hilfreich.
Außerdem soll es integrierten Mod-Support geben. Zuletzt soll die Zusammenarbeit mit Grafikkartenherstellern besser werden, um die Performance besonders auf Nvidia und Arc-GPUs zu verbessern. Zu Letzteren sagte der Bethesda-Support teilweise, dass diese nicht unterstützt werden, da sie nicht leistungsfähig genug sind. Das stimmt aber zumindest für die Intel-Arc-700-Serie nicht.



