Nvidia Geforce Now

Das vor allem für seine Grafikkarten bekannte Unternehmen Nvidia ist ein Pionier beim Spielestreaming: 2013 bot es unter dem Namen Nvidia Grid einen entsprechenden Dienst an, im Jahr 2015 erfolgte die Umbenennung in Geforce Now. Das wird seitdem allerdings immer wieder umgebaut. Derzeit gibt es zwei Versionen, die beide Geforce Now heißen.

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Eine wird kostenlos über Shield-Geräte angeboten. Die andere läuft als App (rund 63 MB) über Windows-PC und MacOS sowie über Shield. Sie befindet sich derzeit in einer Beta, für die man sich anmelden muss. Nutzer können maximal vier Stunden am Stück spielen, dann aber sofort die nächste Session starten.

Auf Windows-PC und MacOS gibt es eine Reihe von Free-to-Play-Games wie Fortnite. Vor allem aber können Spieler über ihren Account auf Steam, Uplay oder Origin bereits gekaufte Spiele freischalten und sie dann über Geforce Now streamen. Das funktioniert gut, allerdings ist gelegentlich mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen, während derer die Software nach verfügbaren Rigs sucht; mit etwas Pech wird diese Suche auch erfolglos abgebrochen.

Der Dienst funktioniert mit offiziell unterstützten Games, aber auch mit nicht offiziell unterstützten. Die muss man erst auf die Server von Nvidia herunterladen und selbst die Einstellungen vornehmen. Super: Bei Nvidia kommt aktuelle Hardware zum Einsatz, viele Spiele unterstützen unter anderem Raytracing.

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Onlineverbindung: Laut Nvidia müssen mindestens 25 Mbps an Bandbreite bereitstehen, empfohlen werden 50 Mbps.

Spiele: Auf Geforce Now gibt es unter Windows und MacOS Zugriff auf eine Reihe von Free-to-Play-Games wie Fortnite. Primär ist der Dienst aber dafür gedacht, auf Steam oder anderen Portalen gekaufte Games freizuschalten und diese zu streamen.

  • Stadia läuft auf allen Rechnern mit Chrome-Browser. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Derzeit ist für Stadia noch ein kostenpflichtes Abo nötig. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Die Spiele können wir auf mobilen Endgeräten kaufen und verwalten. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • In Einstellungen weist Stadia auf die benötigten Datenmengen hin. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Hier läuft GTA 5 im Stream über Playstation Now auf einem Shadow-Rechner. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • In PS Now wechselt das Spieleangebot alle paar Monate. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Super: Auf der Playstation können wir Spiele auch lokal herunterladen. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Nicht so super: Auch für GTA 5 benötigen wir ein Gamepad. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Das Ingame-Menü von PS Now. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • Das Speichern und Verwalten von Spielständen finden wir in PS Now etwas unübersichtlich. (Bild: Sony/Screenshot: Golem.de)
  • In Geforce Now kommen die Games aus mehreren Quellen. (Bild: Nvidia/Screenshot: Golem.de)
  • So fein einstellbar wie in Geforce Now sind die Optionen in keinem anderen Spielestreamingdienst. (Bild: Nvidia/Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Verbindungsaufnahme wird wunderbar transparent dargestellt. (Bild: Nvidia/Screenshot: Golem.de)
  • Bei Geforce Now kann es passieren, dass man auf Steam warten muss. (Bild: Nvidia/Screenshot: Golem.de)
  • Blade Shadow bietet uns Zugriff auf ein schnelles Windows-PC-System. (Bild: Blade/Screenshot: Golem.de)
  • Die App wirkt inzwischen sehr fertig und stabil. (Bild: Blade/Screenshot: Golem.de)
  • Hoch- und Runterfahren des Fernrechners funktioniert auf Knopfdruck - dauert aber. (Bild: Blade/Screenshot: Golem.de)
  • Bei einigen Diensten kann es unter Shadow etwas unübersichtlich werden... (Bild: Blade/Screenshot: Golem.de)
In Geforce Now kommen die Games aus mehreren Quellen. (Bild: Nvidia/Screenshot: Golem.de)

Unterstützte Plattformen: Windows, MacOS und Shield; Android derzeit mit Problemen.

Hardware: Geforce Now ist über die App ohne weiteres Hardwarezubehör verfügbar. Alternativ läuft das Angebot über das Tablet und andere Geräte der Shield-Familie.

Kosten: Nvidia hat noch keine Angaben gemacht, wie Geforce Now nach Ende der Beta monetarisiert wird. Eine Anmeldung für die kostenlose Beta ist möglich.

Fazit: Das ist schon ziemlich pfiffig. Geforce Now versteht sich eher als virtuelle Maschine für das Streamen der bei Drittanbietern gekauften Games. Ob das langfristig funktioniert oder ob etwa Valve künftig beim Spielestreaming selbst den unmittelbaren Kundenkontakt sucht, lässt sich schwer sagen. Während der nun schon länger laufenden Beta gibt es immer wieder Zugriffsbeschränkungen. Wenn Now läuft, bietet es aber technisch hochwertige Streams.

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TarikVaineTree 12. Dez 2019

GeforceNow interessiert mich am meisten. Nicht nur, weil es momentan kostenlos ist...

DatFlow 03. Dez 2019

Habt ihr den betreffenden Punkt einmal gelesen? Blizzard untersagt die Nutzung von Cloud...

superdachs 03. Dez 2019

Gestern ist meine Stadiahardware gekommen. Mein erster Erfahrungsbericht: im Gästewlan...

Schönwetter E... 02. Dez 2019

Momentan bekommst Du bei Stadia nur von HD auf UHD hochskalierte Inhalte mit Latenzen...

countzero 02. Dez 2019

Zum Release der Xbox One hat Microsoft ja schon die "Zukunft des Gaming mit...



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