Cloud Gaming: Geforce Now bekommt nativen Linux-Client

Nvidia hat auf der CES 2026 einen nativen Client des Spielestreamingdienstes Geforce Now(öffnet im neuen Fenster) für Linux angekündigt, zunächst für Ubuntu 24.04.
Die Spiele selbst laufen weiter in der Cloud, während der Client sich um Streaming, Controller-Einbindung und das Rechtemanagement kümmert. Für SteamOS auf dem Steam Deck ist seit Längerem eine native App verfügbar.
Parallel wertet Nvidia die Infrastruktur von Geforce Now weiter auf. Die Umstellung auf RTX-5080-Server ist für Ultimate-Abonnenten in Nordamerika, Europa und Japan abgeschlossen.
Laut Nvidia wird dadurch Streaming mit bis zu 5K bei 120 fps oder alternativ 1080p bei 360 fps, jeweils mit Raytracing, DLSS und Reflexoptimierungen, ermöglicht.
Zusätzlich führt Nvidia in Now einen Modus namens Cinematic Quality ein. Dabei werden Schärfung und Kantenglättung serverseitig optimiert, so dass feine Strukturen, Text und UI-Elemente weniger weichgezeichnet wirken. Die Auflösung ändert sich nicht, aber Details sollen klarer aussehen, besonders auf großen Bildschirmen und bei stärker komprimierten Streams.
Geforce Now: Kurs auf Flugsimulationen
Auch im Wohnzimmer wird der Dienst präsenter. Eine native App für Fire TV (zuerst für Fire-TV-Stick 4K Plus und 4K Max) bringt PC-Spiele direkt auf den Fernseher, ohne Konsole oder Gaming-PC.
Zudem unterstützt Geforce Now künftig komplette HOTAS-Sets von Logitech und Thrustmaster, was vor allem Flugsimulationen zugutekommen soll. Single-Sign-on mit Battle.net ist bereits integriert, Gaijin.net soll folgen.
Abseits der Cloud verfolgt Nvidia das Ziel, KI-Funktionen stärker auf den PC zu bringen. RTX Remix erhält mit Remix Logic ein System, das Effekte an Spielereignisse koppelt, ohne dass Modder den Code ändern müssen, etwa für Wetterwechsel oder Warnhinweise.
Parallel arbeitet Creative Assembly mit Nvidia ACE an einem KI-gestützten Berater für Total War Pharaoh, der Spielstände analysiert und kontextabhängig Tipps geben soll.



