Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
Cloud Gaming:
Aus die Cloud

Heute stellt die Telekom Magenta Gaming ein. Das Scheitern des Cloud-Gaming -Projekts hat der Konzern selbst zu verantworten.
/ Daniel Ziegener
46 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Magenta Gaming sollte ein neues Publikum erreichen. Geklappt hat es nicht. (Bild: Telekom)
Magenta Gaming sollte ein neues Publikum erreichen. Geklappt hat es nicht. Bild: Telekom

Die Deutsche Telekom hat nicht unbedingt einen Ruf als besonders junges oder modernes Unternehmen. Ausgerechnet beim Cloud Gaming war sie aber früh dabei. Bereits einen Monat vor dem Launch von Google Stadia, im August 2019, startete die Betaphase von Magenta Gaming. Nicht einmal drei Jahre später kommt die Telekom Google erneut zuvor – und stellt den Dienst wieder ein.

Dabei steckte hinter Magenta Gaming ein engagiertes Team, das in kürzester Zeit ein neues Produkt auf die Beine gestellt hat. Der Dienst ermöglichte es, mit einer monatlichen Flatrate Spiele ohne Download zu streamen, und konnte technisch mit der internationalen Konkurrenz mithalten. Dass der kommerzielle Erfolg ausblieb, war allerdings selbstverschuldet.

Golem Plus Artikel