Cloud-Dienste: Streem verspricht unbegrenzten Speicherplatz

Ein neuer Cloud-Anbieter wirbt mit einem "magischen Laufwerk", das niemals voll wird. Das Angebot lohnt sich im Vergleich zur Konkurrenz bereits ab einem Speicherbedarf von ein bis zwei Terabyte.

Artikel veröffentlicht am ,
Screenshot des Clouddienstes Streem
Screenshot des Clouddienstes Streem (Bild: streem.com)

Unbegrenzten Speicherplatz für die Daten seiner Nutzer verspricht das amerikanische Startup Streem.com. Möglich werde dieses Angebot durch selbst entwickelte Deduplikations- und Kompressionsverfahren, mit denen die Datennutzung eingeschätzt und Speicherplatz günstig gemietet werden könne, heißt es in den FAQ des Unternehmens. Der Dienst soll 20 US-Dollar im Monat kosten, bei Jahresabos 15 Prozent weniger. Ein kostenloser Dienst für 20 Gigabyte Speicherplatz sei geplant.

Stellenmarkt
  1. SAP-Testmanager*in
    Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München
  2. Digital Talents (m/w/d)
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden, Berlin, Meckenheim
Detailsuche

Hochgeladene Videos oder Musikdateien lassen sich den Angaben zufolge mit eigenen Apps auf allen gängigen Plattformen wie Mac OS X, Windows, Linux, iOS, Android sowie in einer Web-App streamen und mit anderen Nutzern teilen. Andere Daten werden wie gewohnt mit den Anwendungen der Endgeräte geöffnet.

Cloud-Preise zuletzt stark gesunken

Das Unternehmen wurde von den früheren Twitter- und Microsoft-Angestellten Ritik Malhotra und Tanooj Luthra gegründet und wird nach eigenen Angaben von namhaften Investoren unterstützt, darunter Y Combinator, das bereits Dropbox unterstützte. Anders als Dropbox ist Streem jedoch kein Synchronisationsdienst, so dass die Clouddaten nicht auf den eigenen Geräten abgespeichert werden müssen. Über die Ausfallsicherheit des Dienstes werden keine Angaben gemacht. Derzeit befindet sich Streem noch in der Beta-Phase. Frühe Nutzer können den Dienst kostenlos testen, wenn sie auf verschiedenen Portalen oder per E-Mail dafür werben. Nach Angaben von Lifehacker.com lassen sich die Daten verschlüsseln, wobei das Unternehmen den Masterkey behält und die Daten notfalls wieder entschlüsseln kann. Natürlich bleibt es jedem Nutzer überlassen, die Daten vorher selbst zu verschlüsseln.

Zuletzt haben Konkurrenten wie Google Cloud oder Amazon ihre Preise für Cloud-Dienste deutlich gesenkt. Bei Google kostet ein Terabyte Speicherplatz statt zuvor 49,99 nur noch 9,99 US-Dollar. Für Amazons S3-Clouddienst sind für ein Terabyte noch mehr als 30 US-Dollar fällig. Deutlich teurer sind noch andere Anbieter. Bei Microsoft kosten 100 GByte 7,49 US-Dollar, Apple verlangt 8,33 US-Dollar für 50 GByte in seiner iCloud. Bei Dropbox bezahlt ein Anwender monatlich 9,99 US-Dollar für 100 GByte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


MistelMistel 24. Apr 2014

Wäre ideal wenn ich das Angebot als Netzwerkfreigabe auf meiner Dreambox nutzen könnte! :-D

Poison Nuke 24. Apr 2014

Google hat leider auch keine Option das man das ganze irgendwie mounten könnte. Hatte...

gaym0r 24. Apr 2014

Bei BackBlaze klappt das ganz gut.

Lyve 24. Apr 2014

:) Dito. Ich bin auch immer noch dort, weil es inzwischen relativ gut funktioniert, nur...

caso 23. Apr 2014

Was spricht abgesehen vom Aufwand gegen ein sicher verschlüsseltes Backup deiner...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
MS Satoshi
Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
Von Elke Wittich

MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
Artikel
  1. Gigafactory Berlin: Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung
    Gigafactory Berlin
    Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung

    Tesla verzichtet für die geplante Akkufertigung in Grünheide bei Berlin auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe.

  2. Microsoft: Xbox-Spieler in Halo Infinite von Crossplay genervt
    Microsoft
    Xbox-Spieler in Halo Infinite von Crossplay genervt

    Im Multiplayer von Halo Infinite gibt es offenbar immer mehr Cheater. Nun fordern Xbox-Spieler eine Option, um gemeinsame Partien mit PCs zu vermeiden.

  3. 50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen
     
    50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen

    Die Black Week 2021 in der Golem Karrierewelt läuft weiter: 50 Prozent bei zahlreichen Live-Workshops, Coachings und E-Learnings sparen - noch bis Montag!
    Sponsored Post von Golem Akademie

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Black Friday • Corsair MP600 Pro XT 1TB 167,96€ • Apple Watch Series 6 ab 379€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /