Kommerzielle Lösungen bieten mehr Funktionalität

Das dargestellte Setup lässt sich übrigens mit Openstack-Bordmitteln völlig problemlos realisieren. Doch leidet solch ein Konstrukt unter verschiedenen Schwachstellen, die im Alltag mindestens zu Performance-Problemen führen, und zwar gerade in größeren Setups. Verschiedene Anbieter buhlen um die Gunst der Nutzer und wollen die Situation mit ihren eigenen SDN-Ansätzen verbessern: Juniper hat sich mit Contrail eine ganze SDN-Firma gekauft, Plumgrid und Midokura sind reine SDN-Anbieter, und VMware spielt bei SDN bereits seit Jahren eine Rolle.

Stellenmarkt
  1. IT-Security Professional (m/w/d)
    SIZ GmbH, Bonn
  2. Business Process Expert (m/w/d)
    Richter-Helm BioLogics GmbH & Co. KG, Bovenau
Detailsuche

Alle verfügbaren Eigenleistungen haben Stärken und Schwächen, so dass letztlich nur ein Vergleich vieler Lösungen Aufschluss gibt, welche für das eigene Setup am besten geeignet ist. Fest steht so oder so, dass Software Defined Networking viel weniger ein Hype ist als eine umfassende Umwälzung der Ideen, die Admins vom Netzwerk in Rechenzentren haben. Das Thema bleibt also auch auf lange Sicht spannend für jeden, der ein massiv skaliertes Virtualisierungs-Setup plant oder schon betreibt.

  • Open vSwitch ist eine offene Implementation von Openflow, die den Betrieb einer Control Plane auf einem normalen Server ermöglicht. (Bild: Openflow-Projekt)
  • Open vSwitch legt auf den SDN-Hosts virtuelle Switches an, deren Konfiguration mittels "ovs-vsctl show" einsehbar ist. (Screenshot: Martin Loschwitz)
  • Das Ziel eines SDN-Setups besteht darin, Kunden die Verwendung von Netzwerk in einer Cloud vollständig selbst zu überlassen. (Screenshot: Martin Loschwitz)
  • Kommerzielle Lösungen wie Midonet von Midokura bieten erheblichen Mehrwert gegenüber einer reinen Open vSwitch-Installation. (Bild: Midokura)
Kommerzielle Lösungen wie Midonet von Midokura bieten erheblichen Mehrwert gegenüber einer reinen Open vSwitch-Installation. (Bild: Midokura)

Martin Gerhard Loschwitz arbeitet bei Syseleven in Berlin. Er beschäftigt sich dort bevorzugt mit den Themen Openstack, Software Defined Networking und Software Defined Storage.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Am konkreten Beispiel: Openstack
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
5.000 Dollar Belohnung
Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen

Tesla-Chef Elon Musk bot einem US-Teenager jüngst angeblich 5.000 US-Dollar, damit der seinen auf Twitter betriebenen Flight-Tracker einstellt.

5.000 Dollar Belohnung: Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen
Artikel
  1. Elektroauto: BMW stellt den i3 ein
    Elektroauto
    BMW stellt den i3 ein

    Das letzte Exemplar von BMWs erstem Elektroauto wird voraussichtlich im Sommer vom Band laufen.

  2. Naomi SexyCyborg Wu: Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig
    Naomi "SexyCyborg" Wu
    Pappbüste einer Tech-Youtuberin ist Youtube zu anstößig

    Naomi Wu wird in der Maker-Szene für ihr Fachwissen geschätzt. Youtube demonetarisiert sie aber wohl wegen ihrer Körperproportionen.

  3. Gigafactory Berlin: Tesla kauft Bahngleis in Brandenburg
    Gigafactory Berlin
    Tesla kauft Bahngleis in Brandenburg

    Tesla will sein neues Werk in Grünheide besser an den öffentlichen Nahverkehr anbinden und kauft ein Schienenstück für einen eigenen Zug.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • iPhone 13 Pro 128GB 1.041,25€ • RTX 3080 12GB 1.539€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /