Cloud Computing: VW und Microsoft kooperieren für automatisiertes Fahren

Die Nutzung der Microsoft-Cloud soll die Entwicklung der Autosoftware bei Volkswagen beschleunigen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
VW setzt für seine Software auf die Microsoft-Cloud.
VW setzt für seine Software auf die Microsoft-Cloud. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Der Autohersteller Volkswagen setzt bei der Entwicklung von Software für vernetzte Assistenzsysteme und automatisiertes Fahren künftig auf die Microsoft-Cloud. Die Dienste sollen beim Aufbau einer Plattform für Entwickler zum Einsatz kommen, wie Volkswagen und Microsoft am 11. Februar 2021 gemeinsam mitteilten.

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Volkswagen erhoffe sich davon unter anderem schnellere Entwicklungszyklen, sagte der Chef des neuen Software-Unternehmens des Konzerns, Dirk Hilgenberg. "Es ist eine sehr tiefgreifende Partnerschaft", betonte Microsoft-Manager Scott Guthrie. VW solle zum Beispiel eigene Software-Werkzeuge auf Basis von Microsofts Diensten aufbauen können. Neben der sicheren Übertragung von Daten bringt der Software-Konzern auch seine Fähigkeiten bei künstlicher Intelligenz mit. Zugriff auf die VW-Daten bekomme Microsoft nicht, betonte Guthrie.

Volkswagen und Microsoft kooperieren bereits seit 2018 beim Aufbau einer Cloud-Plattform für den Datenaustausch zwischen vernetzten Fahrzeugen. Die neuen Pläne weiten diese Partnerschaft aus. Microsoft ist einer der wenigen großen IT-Konzerne ohne ein eigenes Autoprojekt. Die Google-Schwesterfirma Waymo und Apple arbeiten an eigener Software zum autonomen Fahren, Amazon kaufte die Roboterwagen-Firma Zoox. Microsoft wolle nicht mit seinen Kunden konkurrieren, betonte Guthrie. Außerdem habe der Konzern bereits in den 90er Jahren erkannt, dass Unternehmen, die alles machen wollten, nicht erfolgreich seien.

Software schnell und zentral in der Cloud entwickeln

Volkswagen legte in der von Hilgenberg geführten Firma Car.Software Organisation die Entwicklung künftiger Software für alle Konzernmarken zusammen. Es geht um die ganze Palette von Fahrzeugfunktionen, einer Plattform für Infotainment-Systeme, Fahrwerkstechnologie sowie neue Geschäftsmodelle.

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"Wir brauchen Partner, die uns beschleunigen können", sagte Hilgenberg. Er hofft auch, gemeinsam mit Microsoft Ansätze zu entwickeln, die branchenweit als Standard etabliert und anderen Unternehmen angeboten werden könnten.

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