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Cloud-Computing: Openstack muss zugänglicher werden

Openstack bietet jetzt auch Private-Cloud-as-a-Service an, was der Unternehmens-Compliance dienen soll. Außerdem soll das Cloud-Computing-Projekt verständlicher werden - für alle Beteiligten.

Artikel veröffentlicht am , Ulrich Bantle/Linux Magazin/
Openstack bietet jetzt Private-Cloud-as-a-Service.
Openstack bietet jetzt Private-Cloud-as-a-Service. (Bild: Openstack)

Openstack soll zugänglicher werden - für die Community, Entwickler und Kunden. Das wollen die Macher mit einem Fünfpunkteplan erreichen, den sie auf dem jährlichen Summit für Nordamerika im US-amerikanischen Boston vorgestellt haben. Präsentiert wurde zudem eine neue, extern verwaltete Cloud-Umgebung.

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Der einfachere Zugang zu Openstack müsse zunächst auf einer grundlegenden Erklärung basieren, was Openstack überhaupt bedeutet und wie es aufgebaut ist, erklärten Lauren Sell, bei der Openstack Foundation für das Marketing zuständig, und Thierry Carrez, Vice President Engineering der Foundation. Sie zeigten eine Art Organigramm von Openstack, das die Strukturen der unterschiedlichen Teams ihrer Teilprojekte darstellt.

Zudem müsse das Thema Komplexität angegangen werden, sagten sie. Das solle nicht allein durch Veröffentlichen von Informationen geschehen, sondern vor allem auch durch Bereinigung von im Laufe der Zeit obsolet gewordenen Funktionen. Für die Entwickler müssten Openstack und seine Projekte besser durchschaubar sein. Das Führungsteam werde deshalb auch einen Feedback-Loop einführen, der die Kommunikation verbessern solle. Nötig sei auch der Aufbau neuer Community-Leader und die Zusammenarbeit mit Communitys in benachbarten Projekten. Hierfür brauche es eine neue Kommunikationsstruktur.

Extern verwaltete private Cloud

Jonathan Bryce, der Geschäftsführer der Openstack Foundation, stellte in Boston die Private-Cloud-as-a-Service (PcaaS) vor, eine extern verwaltete Cloud-Umgebung in einem vom Nutzer frei wählbaren Rechenzentrum. Im Marktplatz von Openstack wurde dafür eine neue Kategorie eingeführt, in der Nutzer PcaaS-Anbieter und Services wählen können.

Unter anderem sind dort die Angebote von Openstack-Distributoren wie Rackspace, Mirantis und Canonical vertreten. Die Anbieter sind, egal ob der Kunde "on-premise" oder "gehostet" bevorzugt, für den Aufbau, die Wartung mit Patches und Upgrades sowie das Monitoring verantwortlich.

Openstack-Kunden können für diese Aufgaben also auf ein eigenes Openstack-Team verzichten, die Software-Umgebung dennoch im eigenen Rechenzentrum betreiben. Interne Daten und Anwendungen bleiben so auch im internen Netz, was wichtig für viele Compliance-Richtlinien großer Unternehmen ist. Bei der Keynote-Ansprache zeigte GE Healthcare die Vorteile dieser Technik am Beispiel seiner Kooperation mit Rackspace.

Openstack ist eine gesunde Community

Dass sich, wie jüngst durch den Rückzug von Intel aus dem Openstack Innovation Center, immer wieder Fragen zum allgemeinen Gesundheitszustand von Openstack ergeben, versuchte Bryce zu kontern, indem er ein Pressezitat aus dem Jahr 2012 vorstellte. Dieses beschreibt Openstack als so gut wie tot. Die jüngst veröffentlichte Nutzerumfrage zeige ein gesundes Bild von Openstack, sagte Bryce: mehr Nutzer, mehr Installationen.

Wie gewohnt traten bei der Eröffnungsrede verschiedene Partner und Kunden an, um dieses Bild zu festigen. Das gilt für den bereits erwähnten US-Konzern General Electrics, der seine Healthcare-Angebote auf Openstack umgestellt hat. Auch die Schulungsangebote der US-Army laufen inzwischen auf Openstack-Basis, was Major Julianna M. Rodriguez dem Publikum vorstellte.

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schily 09. Mai 2017

Daß man UNIX Software zu 100% mit den Mitteln der Man-Page beschreiben kann ist...


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