Cloud Computing: Microsoft integriert Red Hat Enterprise Linux in Azure
Kunden mit heterogenen Umgebungen können jetzt in Microsofts Azure Marketplace auf die Unternehmensdistribution Red Hat Enterprise Linux (RHEL) zugreifen. Im Angebot sind getestete und verifizierte Versionen von RHEL 6.7 und dem aktuellen 7.2.
In den vergangenen drei Jahren hat Microsoft bereits Linux-Distributionen wie Ubuntu, Suse, CentOS, Debian, CoreOS sowie die Containerplattform Docker und das Orchestrierungstool Kubernetes in den Azure Marketplace integriert. Microsoft gibt an, dass mittlerweile 60 Prozent der Images im Marketplace auf Linux basieren. Bereits im letzten Jahr nutzten angeblich 25 Prozent der Azure-Kunden Ubuntu.
Im November 2015 wurde die Partnerschaft zwischen Red Hat und Microsoft(öffnet im neuen Fenster) beschlossen, die auch Red Hats Middleware JBoss sowie Openstack umfassen soll. Der Support wird von beiden Unternehmen übernommen, was den Zugang zum Red-Hat-Kundenportal einschließt. Kunden sollen somit " ihre bestehenden Red-Hat-Produktionslösungen vertrauensvoll in die Public Cloud überführen können ".
Gleichzeitig verkündet Microsoft, dass Bitnami-Images(öffnet im neuen Fenster) sowie Walmarts erst kürzlich vorgestellte DevOps-Plattform OneOps(öffnet im neuen Fenster) auf Azure unterstützt werden. OneOps war bisher nur für Amazons AWS verfügbar.
Eine weitere Neuerung stellt die Verfügbarkeit des bereits im September 2015 angekündigten Azure Container Services(öffnet im neuen Fenster) (ACS) dar. Darin werden in einer Zusammenarbeit mit Mesosphere und Docker die Komponenten Azure, Docker und Mesos zusammengeführt. Damit lassen sich Virtuelle-Maschinen-Cluster erstellen und verwalten. Diese sollen als Hosts für Container dienen.
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