Cloud Computing: Microsoft, Amazon und andere an US-Militärprojekt beteiligt

Nachdem Jedi nach Amazon-Protesten eingestellt wurde, folgt ein weiteres milliardenschweres Projekt. Diesmal sind Google und Oracle dabei.

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Das Pentagon hat Geld und Cloud-Anbieter wollen es.
Das Pentagon hat Geld und Cloud-Anbieter wollen es. (Bild: Pixabay.com/Pixabay License)

Das US-Verteidigungsministerium (DoD) schreibt erneut Cloud-Projekte für den Eigennutzen aus. Unter anderem konkurrieren Amazon, Google, Microsoft und Oracle um die Verträge, die mehrere Milliarden US-Dollar wert sind. "Die Regierung schätzt ein, dass zwei IDIQ-Verträge an Amazon und Microsoft gehen", kündigt die US-Regierung laut dem Sender CNBC an. Idiq-Verträge sind Verträge mit noch unbestimmtem Umfang und in unbestimmter Menge, sie sind typischerweise zeitbegrenzt.

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Die neuen Ausschreibungen starten mehrere Monate, nachdem Amazon sich über eine nach seiner Meinung unfaire Vergabe des Cloud-Projekts Jedi an den Konkurrenten Microsoft beschwert hatte. Jedi entspreche zudem nicht mehr den gestiegenen Anforderungen des DoD und habe damit sowieso Überarbeitungsbedarf. Jedi umfasst ein Volumen von knapp 10 Milliarden US-Dollar und soll das US-Militär mit einer sicheren und taktisch nutzbaren Infrastruktur ausstatten.

Obwohl mehrere Konkurrenten die Chance haben, sich auch für die neuen Cloud-Verträge zu bewerben, geht die US-Behörde General Sevices Association (GSA) davon aus, dass nur Microsoft oder Amazon auch die Bedingungen dafür erfüllen können. Laut CNBC gibt es aber einige kleinere Projekte, an denen auch etwas kleinere Konkurrenten wie Google und Oracle interessiert und dafür geeignet sein könnten.

Google und Oracle sind interessiert

Die neuen Projekte, auch JWCC (Joint Warfighter Cloud Capability RFP) genannt, sollen sich von Jedi insofern unterscheiden, als daran auch mehrere Provider gleichzeitig teilhaben können. Es ist nicht ganz klar, was im Detail ausgeschrieben wird. Es scheint aber, als teile die US-Regierung das Projekt in mehrere Unterprojekte auf. Die Herausforderung wird dann sein, diese auch untereinander zu verknüpfen.

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Neben Oracle wird sich auch Google für JWCC anmelden. Das Unternehmen habe sich allerdings bereits vorher um KI-Richtlinien Gedanken gemacht und will den Auftrag mit der Belegschaft besprechen. Bereits einmal kam es wegen eines Militärprojekts - der automatisierten Spionagedrohne Project Maven - zu Protesten im Unternehmen.

Es ist allerdings nicht überraschend, dass es Google weiterhin versucht. Das US-Verteidigungsministerium ist laut dem Unternehmen schließlich der größte Auftraggeber der Welt - drei Millionen Menschen arbeiten dort als Militärpersonal oder in der Verwaltung.

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