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Cloud-Computing: Cloudical kündigt kompletten Cloud-Open-Source-Stack an

Die um Kubernetes konzipierte Softwarezusammenstellung soll eine einfach einzurichtende eigene Cloud ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am , Boris Mayer
Vanillastack
Vanillastack (Bild: wordclouds.com)

Der Berliner Cloudspezialist Cloudical hat aus Open-Source ein Komplettpaket mit dem Namen Vanillastack für eine Kubernetes-basierte Cloudlösung zusammengestellt, die sich einfach einrichten lassen soll, egal ob in einer bereitgestellten Cloud, in VMs oder direkt auf Hardware. Dadurch soll Vanillastack ein einziges Ökosystem sowohl für Infrastructure as a Service (IaaS), also auch für Platform as a Service (PaaS) oder Containers as a Service (Caas) werden.

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"Vanillastack ist ein kompletter Open-Source-Software-Stack, der auf Kubernetes basiert und die einfache Integration von Open-Source-Projekten wie etwa HELM, Harbor, Openstack, Cloud Foundry, Prometheus, Grafana, Jenkins CI, Gitlab, Kubevirt, Rook oder Ceph mithilfe eines webbasierten Installers ermöglicht", heißt es aus dem Unternehmen. Vanillastack sei Vanilla, da die einzelnen verwendeten Open-Source-Produkte in der Vanilla-Version verwendet werden, also ohne irgendwelche herstellerspezifischen Änderungen. Dementsprechend soll das Ganze auch auf jeder Container-fähigen Linux-Distribution eingesetzt werden können.

Das Vanillastack-Installationsprogramm von Cloudical soll als Open-Source angeboten werden, ebenso wie das Paket der Skripte, die für das Hinzufügen zusätzlicher Funktionen und Projekte Verwendung finden. Dazu gibt es einen webbasierten Open-Source-Appstore, aus dem heraus darauf vorbereitete Softwareprodukte - sowohl kommerzielle als auch Open-Source-Produkte - leicht in den Stack installiert und gewartet werden können.

Karsten Samaschke, CEO des Unternehmens erklärt den Ansatz so: "Wir haben uns entschieden, Kubernetes als unser Betriebssystem zu verstehen." Damit werde die zugrundeliegende Plattform irrelevant. "Dadurch konnten wir den gesamten Cloud-Stack im Vergleich zu traditionellen Ansätzen neu überdenken", fügt er hinzu.

In vielen Kundenprojekten habe man bemerkt, dass bei diesen Arbeiten immer wieder die gleichen Schritte und Konfigurationen anfallen - etwas, das sich also automatisieren lässt. Die Einrichtung komplexer Kubernetes-Infrastrukturen würde nun "Stunden und nicht Tage, Wochen oder gar Monate dauern", sagt Kim-Norman Sahm, CTO von Cloudical.

Vanillastack soll am 15.9.2020 starten, bis dahin gibt es aber schonmal Demos und Previews zur Ansicht.

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