Abo
  • Services:
Anzeige
Kursdisplay bei Morgan Stanley: Hier soll Box bald erscheinen.
Kursdisplay bei Morgan Stanley: Hier soll Box bald erscheinen. (Bild: Harald Weiss)

Cloud Computing: Box beantragt Börsengang

Der Cloud-Storage-Anbieter Box will an die Börse. Der Umsatz steigt schnell - aber auch die Verluste.

Anzeige

Box hat bei der Securities and Exchange Commission (SEC) den Börsengang (IPO) beantragt. Bereits im Januar hatte es Gerüchte über einen bevorstehenden Börsengang des Unternehmens gegeben. Unter dem Kürzel Box will das Unternehmen so schnell wie möglich an der New York Stock Exchange (NYSE) gehandelt werden. Dem IPO-Antrag zufolge soll der Börsengang 250 Millionen US-Dollar einbringen. Dieser Wert dient aber nur zur Berechnung der Antragsgebühr von 32.200 US-Dollar. Der Wert des Unternehmens wird auf zwei Milliarden US-Dollar geschätzt. Die führenden Konsortialbanken sind Morgan Stanley, Credit Suisse und JPMorgan.

Im Gegensatz zu Dropbox fokussiert sich Box überwiegend auf Cloud-Speicher, Filesharing und Content Management Service für Unternehmen und hier insbesondere auf mobile User. Außer Dropbox führt Box noch Google, Citrix, Microsoft, IBM und EMC als Konkurrenten an. Dem IPO-Antrag zufolge hat Box derzeit 25 Millionen registrierte Nutzer, zehn Prozent davon greifen auf Box von einem mobilen Endgerät aus zu. Den Unterlagen ist nicht zu entnehmen, wie viele aktive und/oder zahlende Nutzer bei Box registriert sind.

Keine eigene Infrastruktur

Box verfügt für seine Cloud-Angebote über keine eigene IT-Infrastruktur. Der operative Betrieb wird über zwei Rechenzentren in Kalifornien abgewickelt. Hinzu kommt ein Backup-Zentrum in Nevada. Diese drei Rechenzentren haben einen Leistungsbedarf von 3,6 Megawatt.

Kumulative Verluste von 336,7 Millionen US-Dollar

Das Unternehmen meldet für die vergangenen drei Jahre eine Umsatzentwicklung von 24,4 Millionen, 58,8 Millionen und 124,2 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 141 beziehungsweise 111 Prozent. In denselben drei Jahren gab es Verluste von 55,5 Millionen, 112,6 Millionen und 168,6 Millionen US-Dollar; kumulativ also 336,7 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen rechnet auch weiterhin mit Verlusten. "Auf absehbare Zeit hin werden wir nicht profitabel sein", heißt es in dem IPO-Antrag. Die Nachrichtenseite re/code hat ausgerechnet, dass nach Abzug der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen 17,5 Millionen US-Dollar monatlich "verbrannt" werden.


eye home zur Startseite
Michael H. 25. Mär 2014

Kundengewinnung für beide Seiten. Und 50GB sind jetzt nicht so tragisch denke ich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. MEMMERT GmbH + Co. KG, Schwabach (Metropolregion Nürnberg)
  4. Brabbler Secure Message and Data Exchange Aktiengesellschaft, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Yakuza Zero PS4 29€ und NHL 17 PS4/XBO 25€)
  2. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. Samsung Galaxy A3 2017 für 199,00€)
  3. 449,00€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Data Center-Modernisierung mit Hyper Converged-Infrastruktur
  2. Kriterien für die Migration auf ein All-Flash-Rechenzentrum
  3. Verbindung zwischen traditioneller IT und Private Cloud


  1. Service

    Telekom verspricht kürzeres Warten auf Techniker

  2. BVG

    Fast alle U-Bahnhöfe mit offenem WLAN

  3. Android-Apps

    Rechtemissbrauch ermöglicht unsichtbare Tastaturmitschnitte

  4. Electro Fluidic Technology

    Schnelles E-Paper-Display für Video-Anwendungen

  5. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  6. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  7. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  8. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  9. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  10. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

  1. Re: Ich weiß nicht ob ihr nur reiche Leute kennt

    chithanh | 00:27

  2. Liquivista

    maxule | 00:24

  3. Re: Meine Erfahrung als Störungssucher in Luxemburg

    AndyWeibel | 00:18

  4. Re: Erster!!!

    Shik3i | 00:17

  5. Re: Wofür ist das BVG-WiFi gut?

    chithanh | 00:05


  1. 12:31

  2. 12:15

  3. 11:33

  4. 10:35

  5. 12:54

  6. 12:41

  7. 11:44

  8. 11:10


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel