Cloud Computing: 3,6 Millionen Webseiten nach Brand bei OVH offline

Von dem Cloud-Ausfall sollen auch staatliche Webseiten betroffen sein. OVH will schnell Reserve-Infrastruktur bereitstellen.

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Das Rechenzentrum SBG2 von OVH wurde bei dem Brand vollständig zerstört.
Das Rechenzentrum SBG2 von OVH wurde bei dem Brand vollständig zerstört. (Bild: Christian Hartmann/Reuters)

Der für seine Internet-Traffic-Beobachtungen bekannte Sicherheitsanbieter Netcraft hat eine eigene Analyse zu den Auswirkungen des Brandes eines Rechenzentrums von OVH veröffentlicht. Demnach seien 18 Prozent der mit dem Cloud-Hoster OVH verbundenen IP-Adressen durch den von dem Brand verursachten Ausfall nicht mehr erreichbar gewesen. Darüber hinaus sollen insgesamt 3,6 Millionen Webseiten auf mehr als 460.000 Domains durch den Ausfall offline gewesen sein.

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Darunter befanden sich offenbar auch die Webseiten kleinerer staatlicher Behörden der Elfenbeinküste, von Frankreich, Polen sowie Wales und dem Vereinigten Königreich. Betroffen seien ebenso Web-Banking-Portale, Web-Mail-Dienste, Nachrichtenseiten und Online-Shops. Auch sollen fast zwei Prozent aller .fr-Domains von dem Brand bei OVH betroffen und nicht mehr erreichbar gewesen sein.

In der Nacht und den frühen Morgenstunden von Mittwoch, dem 10. März 2021, kam es bei dem Cloud-Hoster OVH am Standort in Straßburg zu einem Großbrand. Das Feuer in dem Rechenzentrum SBG2 habe dabei jedoch nicht mehr kontrolliert werden können und die Anlage wurde vollständig zerstört. Die weiteren Rechenzentren an dem Standort, darunter das teilweise zerstörte SBG1 sowie SBG3 und SBG4, wurden daraufhin isoliert und sind derzeit nicht nutzbar.

OVH will den betroffenen Kunden Reserve-Infrastruktur in anderen Rechenzentren in Roubaix und Gravelines bereitstellen und so schnell wie möglich die genauen Auswirkungen für Kunden untersuchen, wie das Unternehmen mitteilt. Die bestehenden und noch laufenden Systeme sollen außerdem in den kommenden Wochen um rund 10.000 neue Server erweitert werden, um den Ausfall in Straßburg weiter abzufedern.

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Das Team arbeite außerdem an einem Plan, die nicht unmittelbar von dem Feuer betroffenen Systeme an dem Standort in Straßburg zu reparieren und anschließend wieder zu starten. Für die Rechenzentren SBG1 und SBG4 soll dies am kommenden Montag, dem 15. März 2021, geschehen, für SBG3 am Freitag, dem 19. März 2021.

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adlerweb__ 13. Mär 2021

Ich möchte lösen: - Bei einem Backupserver, den ich zu meinem Server zur Sicherung dabei...

Handle 11. Mär 2021

Das ist nicht ganz richtig. LRS ist bei Azure die geringste verfügbare Redundanz und...

chefin 11. Mär 2021

Die haben das nicht, weil du das nicht bezahlen willst. Wenn du zwei Server bezahlen...

Oktavian 11. Mär 2021

der kann weg



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