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Paradigmenwechsel durch Ubiquitous Computing

Aura kommt der Vision des Ubiquitous Computing, in dem einzelne Geräte verschwinden und durch intelligente Gegenstände ersetzt werden, einen großen Schritt näher. Der Bedarf an leistungsstarken Workstations könnte sinken, da der Anwender dank der Zusammenschaltung der vorhandenen Ressourcen nicht mehr an einen Ort gebunden ist. Ob nun unterwegs RAW-Bilder bearbeitet, Videos konvertiert oder große Dateien entpackt werden, die erforderliche Rechenleistung muss nicht mehr vom Anwender beigesteuert werden. Aber auch wissenschaftliche Kalkulationen könnten ausgelagert werden.

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Das Forscherteam hinter Aura erhofft sich einen Paradigmenwechsel durch die mögliche Dezentralisierung der Cloud-Anbieter. Amazon nutzt für seine Web Services elf große Datenzentren, die geografisch weit von den Nutzern entfernt sind. Würde man die Distanz zum Client verringern, könnten diese von kürzeren Latenzen und Wartezeiten profitieren. Speziell zeitkritische Anwendungen sollen durch diese Architektur profitieren.

  • Der Anwender kommuniziert mit dem Controller, der alle Aufgaben mit den IoT-Geräten abwickelt. (Bild: University of Alabama)
  • Aura erlaubt die parallele Nutzung der gleichen IoT-Geräte unter mehreren Anwendern. (Bild: University of Alabama)
Aura erlaubt die parallele Nutzung der gleichen IoT-Geräte unter mehreren Anwendern. (Bild: University of Alabama)

Die Frage der Datensicherheit

Aura baut auf dem Open-Source-Betriebssystem Contiki auf, das dank seiner Portabilität universell einsetzbar ist. Die Architektur erstreckt sich auf drei Ebenen: Neben den IoT-Einheiten sowie den mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets wird ein Controller vorausgesetzt. Dieser wickelt die ständige Kommunikation zu den einzelnen IoT-Geräten ab, um die Auslastung zum Endgerät zu reduzieren.

Aura ist aber nicht vergleichbar mit Ansätzen wie Seti@Home, wo die Berechnung der Daten über mehrere Sprünge zwischen Client und Server hin- und hergereicht wird. Durch den lokalen Charakter bleibt der Anwender flexibel und hat theoretisch den Vorteil einer höheren Datensicherheit. Gerade dieses Thema bleibt im Bereich des Internets der Dinge jedoch eine schwierige Frage. Nicht nur verfolgt jeder Hersteller unterschiedliche Ansätze, auch jede Einheit im Netzwerk stellt einen potenziellen Angriffspunkt dar.

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Die Wissenschaftler sehen sogar ein Vergütungsmodell vor, das den Eigentümer der smarten Geräte nach jedem abgewickelten Task mit einer Mikrotransaktion belohnt. Auch Strafpunkte sind vorgesehen: Falls die Konnektivität zum jeweiligen Gerät nicht zufriedenstellend war, könnte der Client dieses durch ein Bewertungssystem schwächer priorisieren und eine Preisreduktion erhalten. All diese Aufgaben übernimmt der Controller, der den optimalen Kompromiss aus Preis und Konnektivität ermittelt.

Das Potenzial von Aura hat Google erkannt: Das Projekt wurde mit einem Faculty Research Award unterstützt. Auch an Software wird gearbeitet: Dem Forschungsteam zufolge wurde über die Aura-Architektur eine angepasste Version von Googles Mapreduce lauffähig gemacht. Das Programmiermodul nutzt das Prinzip der Parallelisierung und ermöglicht die nebenläufige Berechnung von mehrere Petabyte großen Dateien.

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SelfEsteem 26. Jun 2015

_Ich_ habe das nicht behauptet, ich habe lediglich auf deinen Unfug geantwortet. Und ja...

SelfEsteem 26. Jun 2015

Nun, ja, das stimmt. Wobei "kleine Daten" natuerlich immer relativ zu Bandbreite und...

Anonymer Nutzer 26. Jun 2015

Also rein theoretisch würden in zukunft deutlich weniger außendienstler zum ablesen der...

RedShirt 26. Jun 2015

Ich bin ja grundsätzlich kein typischer deutscher Miesepeter, aber hier werden Dinge ans...

christa45strick... 25. Jun 2015

in den 1950er Jahren planten alle Experten für die kommende Generation fliegender Autos...


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