Cloud API: Whatsapp öffnet Plattform für Unternehmen

In nur wenigen Minuten sollen auch kleine Unternehmen künftig einen API-Zugang zu Whatsapp einrichten können - und das kostenfrei.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Whatsapp hat seine Cloud API vorgestellt.
Whatsapp hat seine Cloud API vorgestellt. (Bild: YURI KADOBNOV/AFP via Getty Images)

Der Facebook-Konzern Meta macht den bisher größten Schritt, um mit seinem teuren Zukauf Whatsapp Geld zu verdienen. Der Chatdienst öffnet für alle Interessenten die Plattform, über die Unternehmen mit ihren Kunden via Whatsapp kommunizieren können. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg machte bei der Ankündigung am Donnerstag deutlich, dass man mit dem Angebot sowohl kleine als auch große Firmen ansprechen wolle.

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Konkret handelt es sich bei dem Angebot um die neue Cloud API, die wiederum eine Weiterentwicklung der bisherigen Business-API-Plattform ist. Mit Hilfe letzterer ist es großen Unternehmen schon jetzt möglich, den Messenger-Dienst in die eigene Infrastruktur zu integrieren und darüber direkt mit eigenen Kunden zu kommunizieren.

Die Cloud API soll jedoch dafür sorgen, dass sich die Zeit zur Integration auf wenige Minuten verkürzt. Darüber hinaus soll das Angebot kostenfrei sein. Um dennoch weiter Geld zu verdienen, soll sowohl die Business API als auch die an kleinere Unternehmen gerichtete Whatsapp Business App erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden. Die Cloud API ist demnach wohl eine Art Einstiegsangebot, das den Whatsapp-Dienst aus Sicht Facebooks insgesamt stärken soll, statt eine direkt Einnahmequelle.

Neue Nutzungsbedingungen notwendig

Für die neue Dienstleistung hatte Whatsapp im vergangenen Jahr seine Nutzungsbedingungen geändert. Sorgen, dass damit auch mehr Daten des Chatdienstes mit Facebook geteilt werden sollen, lösten viel Aufregung aus. Der Konzern betonte stets, dass es bei den Anpassungen nur darum gehe, einen Rahmen für die Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Kunden zu schaffen. Noch Anfang diese Jahres forderte die EU-Kommission Aufklärung über die neuen Bedingungen.

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Der Facebook-Konzern hatte Whatsapp im Jahr 2014 für am Ende rund 22 Milliarden Dollar gekauft. Davor lebte Whatsapp von der Gebühr von einem Dollar pro Jahr, nach der Übernahme tat sich Facebook schwer damit, ein neues Geschäftsmodell für den Dienst zu etablieren. In der Politik werden immer wieder Rufe laut, Whatsapp müsse von Meta abgespalten werden, um für mehr Wettbewerb bei Chatdiensten zu sorgen.

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