Cloud-Anbieter: Falsche Router-Konfiguration nimmt OVH weltweit offline

Der Cloud-Anbieter OVH hatte weltweit Probleme und ist ganz oder teilweise nicht mehr erreichbar. Ursache war wohl ein Routine-Update.

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OVH hatte Probleme mit seinem weltweiten Netzwerk.
OVH hatte Probleme mit seinem weltweiten Netzwerk. (Bild: Pascal Rossignol/Reuters)

Zahlreiche Dienste des französischen Cloud-Hosters OVH sind am Mittwochmorgen ganz oder teilweise von Ausfällen betroffen. Das betrifft unter anderem den Cloud-Hosting-Dienst selbst sowie zwischenzeitlich wohl auch die eigene Statusseite des Anbieters, wie etwa auf Twitter berichtet wird. Ursache für den Ausfall war wohl ein regulär terminiertes Wartungsfenster, bei dem es zu einem Fehler gekommen war.

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Im Twitter-Status-Feed das Unternehmens heißt es dazu, dass am heutigen Mittwochmorgen eine Wartung an den Routern des Unternehmens durchgeführt werden sollte. Eine Auswirkung auf den restlichen Betrieb des Cloud-Hosters habe der Anbieter dabei zunächst nicht erwartet, da die betroffenen Geräte vor dem Update isoliert werden sollten.

Gegen 10 Uhr morgens (MESZ) schreibt dazu dann der OVH-Gründer Octave Klaba auf Twitter, dass es bei der "Neukonfiguration des Netzwerks" zu einem "menschlichen Fehler" gekommen sei. Das habe zu einem Problem im gesamten Backbone des Anbieters geführt. Ziel der Arbeiten war demnach die Erhöhung von Kapazitäten in der eigenen Infrastruktur in den USA als direkte Reaktion auf die gestiegene Anzahl von DDOS-Angriffen.

Laut Klaba ist das betroffene Rechenzentrum vom Rest des Netzwerks getrennt und der fehlerhaft konfigurierte Router ebenso aus dem Netzwerk das Anbieters entfernt worden. Auf seiner inzwischen wieder verfügbaren Statusseite informiert der Anbieter über den Vorfall, der dort als weltweiter Netzwerkausfall beschrieben wird. Die zunächst betroffenen Dienste sollten aber nun wieder schrittweise verfügbar werden, heißt es in der Statusmeldung weiter. Mit weiteren Problemen könnte also im Laufe des Tages noch zu rechnen sein.

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Nach einem Brand in einem der Straßburger Rechenzentren von OVH im Frühjahr diesen Jahres waren etwa 3,6 Millionen Webseiten nicht mehr erreichbar. Darunter befanden sich offenbar auch die Webseiten kleinerer staatlicher Behörden der Elfenbeinküste, von Frankreich, Polen sowie Wales und dem Vereinigten Königreich. Betroffen gewesen seien ebenso Web-Banking-Portale, Web-Mail-Dienste, Nachrichtenseiten und Online-Shops.

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flauschigerPanda 14. Okt 2021

Wenn OVH so schlecht ist, kann man schon verstehen, dass die viele und große Kunden...

NaruHina 14. Okt 2021

Das warfizieööen launchtagohne gefrikel gwmüntzt daher ist die Aussage Aussage wie sie...

NaruHina 14. Okt 2021

Dann hab ich mir die massenweise Rückrufe der letzten Jahre in der Automobilbranche wegen...

Solarix 13. Okt 2021

bei uns in der Firma hatten es die NW Techniker auch schon geschafft VOIP durch eine...



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