Closed Beta: Amazon zieht Actionspiel Crucible zurück

Nur rund 200 PC-Spieler wollten zuletzt gleichzeitig Crucible spielen. Nun steht fest: Sehr viel mehr werden es vorerst nicht.

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Artwork von Crucible
Artwork von Crucible (Bild: Amazon Game Studios)

Nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung zieht Amazon sein Actionspiel Crucible vom Markt zurück. Konkret bedeutet das: Der Titel befindet sich wieder in der geschlossenen Beta. Wer ihn schon heruntergeladen hat, kann weiterspielen. Der Vertrieb über Steam wird gestoppt, neue Spieler müssen sich auf der offiziellen Webseite für die Aufnahme in den Kreis der Tester anmelden.

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Crucible wurde von dem vollständig zu Amazon gehörenden Entwicklerstudio Relentless in Seattle entwickelt und am 20. März 2020 nur für Windows-PC veröffentlicht. Unmittelbar nach dem Start war das Interesse an dem kostenlos erhältlichen Multiplayertitel groß.

Danach sind die Spielerzahlen rasant gesunken, zuletzt wollten weniger als 200 Gamer gleichzeitig um den Sieg kämpfen. Bei einigermaßen vergleichbaren Konkurrenten wie Counter-Strike Global Offensive sind so gut wie immer mindestens 900.000 Elitesoldaten online.

Die Entwickler von Relentless hatten bereits Anfang Juni 2020 angekündigt, ihr Werk grundlegend zu überarbeiten. Der erste Schritt war das Deaktivieren von zwei unbeliebten Spielmodi, damit sich die Community und die Entwickler selbst auf den einzigen halbwegs gut ankommenden Modus konzentrieren können. Eine Roadmap zeigt die weiteren geplanten Änderungen.

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In einem aktuellen Beitrag im Firmenblog nennen die Macher keinen speziellen Grund für die Rückkehr in die Closed Beta. Unter anderem dürfte es schlicht darum gehen, sich und der Szene die peinlichen öffentlichen Spielerzahlen zu ersparen, um in Ruhe an den Verbesserungen zu arbeiten.

Crucible ist ohne den branchenüblichen Vorlauf als offene Beta erschienen, sondern gleich als fertiges Produkt mit der Versionsnummer 1.0 - bereits dieses Vorgehen dürfte ein Fehler gewesen sein, weil es falsche Erwartungen geweckt hat.

Davon abgesehen leidet das Spiel unter seinem merkwürdigen Fantasyszenario mit Helden wie einer Killerkatze und einem Robotersoldaten. Dazu kommen fehlende Funktionen, etwa ein integrierter Textchat, sowie die gleichzeitige starke Konkurrenz der nicht ganz unähnlichen Neuheit Valorant von Riot Games.

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gdh 02. Jul 2020

keine mini map, man hatte keine übersicht, wo was los war oder wo man jetzt hinsollte...

elknipso 02. Jul 2020

Ja PUBG gibt es noch, aber viele Spieler sind unter anderem zu Warzone abgewandelt. Nicht...

Muhaha 02. Jul 2020

Sagen wir so ... die erste Version der CryEngine war eine unperformante Scheisse auf...

JouMxyzptlk 02. Jul 2020

Da muss man ab Doom 1 eine ansehlich große Menge an Spielen in den einen Topf Namens...



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