• IT-Karriere:
  • Services:

Cliff Bleszinski: Entwicklerstudio Boss Key überlebt trotz Battle Royale nicht

Der frühere Epic-Chefdesigner Cliff Bleszinski schließt sein Entwicklerstudio Boss Key Productions. Auch das kurzfristig auf den Markt geworfene Battle-Royale-Actionspiel Radical Heights konnte die Firma nicht retten.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Radical Heights.
Artwork von Radical Heights. (Bild: Boss Key Productions)

Vier Jahre nach der Gründung hat der ehemalige Epic-Chefdesigner Cliff Bleszinski über Twitter das sofortige Aus seines Entwicklerstudios Boss Key Productions bekanntgegeben. Es gibt keine Hinweise auf eine Insolvenz oder vergleichbare finanzielle Probleme. Trotzdem lohnt sich die Fortführung des Geschäftsbetriebs nach Auffassung von Bleszinski nicht. Er selbst wolle eine Auszeit nehmen, hoffe aber, irgendwann wieder mit einem neuen Projekt in die Spielebranche einzusteigen.

Stellenmarkt
  1. Landratsamt Lörrach, Lörrach
  2. hbz-Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW, Köln

Informationen über die Anzahl der Angestellten, die nun ihren Job verlieren, gibt es nicht. Laut Gamespot hatte Boss Key Productions im Herbst 2017 rund 65 Beschäftigte. Das Studio hatte seinen Sitz in der Stadt Raleigh (North Carolina). Dort befindet sich auch die Zentrale von Epic Games, das zumindest einen Teil der Entwickler nur allzu gerne anstellen dürfte - die Firma sucht händeringend Mitarbeiter, allein schon wegen des riesigen Erfolgs von Fortnite.

Boss Key hat zwei Games veröffentlicht: Im April 2018 kam der auf dem Battle-Royal-Prinzip basierende Free-to-Play-Shooter Radical Heights auf den Markt - "etwas zu spät", schreibt Bleszinski. Das Actionspiel soll bis auf weiteres online bleiben. Zuvor hatte sein Team lange und mit großem Aufwand am Multiplayerspektakel Law Breakers gearbeitet, das sich nach seinem Start im Herbst 2017 aber in der Community nicht mehr gegen Erfolgstitel wie Overwatch und Playerunknown's Battlegrounds durchsetzen konnte.

Im Frühjahr 2018 hatten die Entwickler dann selbst Fehler eingeräumt und auf ihrer Webseite angekündigt, das Programm nicht weiterzuentwickeln. Das lohne sich wegen der nicht ausreichend hohen Anzahl von Spielern schlicht nicht, ebensowenig wie der theoretisch denkbare Umstieg auf das Free-to-Play-Geschäftsmodell. Auch die Server von Law Breakers bleiben vorerst online, Updates oder Erweiterungen soll es aber nicht mehr geben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. Ghost Recon Breakpoint vom 21. bis zum 25. Januar kostenlos, mit allen Inhalten der Ultimate...
  2. 14,49€
  3. (u. a. Elite Dangerous für 5,99€, Struggling für 7,25€, Planet Zoo für 21,99€, Planet...

cHaOs667 17. Mai 2018

So berauschend war '06 nicht was Videospiele anging. Klar, es kam HL2 EP1 und R6: Vegas...


Folgen Sie uns
       


iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit

Beim iPhone 12 und 12 Pro hat sich Apple vom bisherigen Design verabschiedet - im Test überzeugen Verarbeitung, Kamera und Display.

iPhone 12 und iPhone 12 Pro - Fazit Video aufrufen
Hitman 3 im Test: Agent 47 verabschiedet sich mörderisch
Hitman 3 im Test
Agent 47 verabschiedet sich mörderisch

Das (vorerst) letzte Hitman bietet einige der besten Einsätze der Serie - daran dürften aber vor allem langjährige Fans Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Hitman 3 angespielt Agent 47 in ungewohnter Mission

Arbeitsschutzverordnung: Corona macht Homeoffice für Bildschirmarbeiter zur Regel
Arbeitsschutzverordnung
Corona macht Homeoffice für Bildschirmarbeiter zur Regel

Das Bundesarbeitsministerium hat eine Verordnung erlassen, die pandemiebedingt Homeoffice für viele Arbeitnehmer zur Folge haben soll.

  1. Homeoffice in der Coronapandemie Ministerien setzen auf Wechselmodelle
  2. Homeoffice FDP fordert klare Regeln für mobiles Arbeiten
  3. Crowdfunding Elektronisch verstellbarer Schreibtisch lädt Notebook auf

Google vs. Oracle: Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten
Google vs. Oracle
Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten

Der Prozess Google gegen Oracle wird in diesem Jahr enden. Egal welche Seite gewinnt, die Entscheidung wird die IT-Landschaft langfristig prägen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner


      •  /