Double-win-Situation für Verlage

Sowohl das Europaparlament als auch die Bundesregierung streben nun jedoch eine Double-win-Situation für die Verlage an. Sie sollen sowohl vom Mehrwert durch den Traffic als auch von den Einnahmen der Suchmaschinen und sozialen Medien profitieren.

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In einem ebenso wütenden wie unzutreffenden Kommentar in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung werden selbst die wenigen Änderungsvorschläge von Barley schon als Angriff auf die Presse gesehen. Dabei geht es Barley lediglich darum, potenzielle Einnahmen im Sinne des Qualitäts- und Lokaljournalismus gerechter zu verteilen. Kein Wunder, dass Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner die Äußerungen Barleys als "ziemliche Katastrophe" bezeichnete.

Geschäftsmodelle nicht infrage gestellt

Nicht infrage gestellt wird hingegen, dass Google und Facebook überhaupt erst durch intensives Datensammeln auf Kosten der Nutzer in die Lage versetzt werden, solch hohe Gewinne durch personalisierte Werbung zu erzielen. Im Gegenteil. Die Verlage wollen selbst möglichst stark an diesen zweifelhaften Geschäftsmodellen partizipieren und durch eine Blockade der E-Privacy-Verordnung selbst intensiv ihre Nutzer tracken. Auch in diesem Punkt scheint Barley voll auf der Linie der Verlage zu sein, da sie das Geschäftsmodell der großen IT-Konzerne offenbar nicht infrage stellt.

Ob Barley ihre Vorschläge überhaupt in die seit Anfang Oktober laufenden Trilog-Verhandlungen einbringen wird, ist zudem fraglich. Zwar ist das Justizministerium federführend für die Regierung tätig, doch beim Koalitionspartner CDU/CSU haben die Verlage weiterhin einen sehr starken Einfluss. Gut möglich, dass die Bundesregierung wie bisher auf EU-Ebene voll die Verlegerposition vertreten wird.

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