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Lena zahlt mit Guthaben, Paypal und in bar

Wir sind mittlerweile am Ziel unserer Mitfahrerin Lena in Berlin-Mitte angekommen, acht Euro zahlt sie für die Fahrt. Sechs Euro hat sie noch an Guthaben, zwei Euro zahlt sie per Paypal, alles über die App. Auch das Trinkgeld könnte sie darüber zahlen, sie hat aber noch Kleingeld übrig und wirft es in eine kleine Vertiefung in der Mittelkonsole.

  • Die von Clevershuttle in Hamburg eingesetzten Toyota Mirai (Bild: Clevershuttle)
  • In Berlin und Leipzig kommt das Elektroauto Leaf von Nissan zum Einsatz. (Bild: Clevershuttle)
  • Der Leaf hat eine offizielle Reichweite von 160 Kilometern. (Bild: Clevershuttle)
  • Der Kleinwagen ist nicht so bequem wie eine E-Klasse von Mercedes Benz, dafür aber flüsterleise und schonender zur Umwelt. (Bild: Clevershuttle)
  • Der Nissan Leaf mit Clevershuttle-Lackierung (Bild: Clevershuttle)
  • Der Toyota Mirai mit Clevershuttle-Lackierung (Bild: Clevershuttle)
  • Die Clevershuttle-App zeigt den Nutzern die Fahrzeuge in der Umgebung an. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Legen wir ein Fahrtziel fest, wird uns der zu zahlende Preis direkt angezeigt. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Wollen mir mit mehr als einem Passagier fahren, erhöht sich der Preis. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch mit zwei Passagieren liegen wir aber noch unterhalb des geschätzten Preises für ein Taxi. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Clevershuttle-App zeigt den Nutzern die Fahrzeuge in der Umgebung an. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Um Kunden zu werben, verteilt Clevershuttle aktuell recht aggressiv Guthaben. Jeder Nutzer hat einen eigenen Code, den von ihm neu geworbene User bei der Anmeldung eingeben können. Die Stammnutzer erhalten zehn Euro, wenn der Geworbene zum ersten Mal eine Fahrt bucht. Neukunden erhalten ebenfalls ein Guthaben von zehn Euro.

Clevershuttle lockt neue Nutzer mit Bonusprogramm

Außerdem gibt es ein Bonusprogramm: Mit jeder Fahrt verdienen Nutzer Punkte und können bestimmte Statusränge erreichen. Die Punkte gibt es für gefahrene Kilometer, aber auch für pünktliches Erscheinen am Abholort. Mit der Anmeldung hat jeder Nutzer automatisch den Bronzestatus inne.

Sammeln User in 60 Tagen 500 Punkte, steigen sie in den Silberstatus auf. Dann bekommen sie jeden Monat, in dem sie diesen Status halten können, 5 Euro Guthaben gutgeschrieben. Erreicht ein Nutzer in 60 Tagen 2.000 Punkte, erreicht er den Goldstatus und bekommt 30 Euro gutgeschrieben. Damit die Kunden das System nicht missbrauchen, gibt es keine Punkte für Fahrten, die mit Guthaben bezahlt werden.

Nachdem wir Lena abgesetzt haben, geht die Fahrt weiter. Der durch sie entstandene Umweg kostet mich zwar elf Minuten, dafür ist die Fahrt aber auch günstiger. Auf dem Fahrer-Tablet blinken drei Felder am Rand - drei neue Passagiere hat unser Fahrer bereits sicher, wenn er mich abgesetzt hat. Die Route wird bereits entsprechend berechnet. "Nach dir geht es in die Grohlmannstraße", kommentiert unser Fahrer das blinkende Interface.

Clevershuttle will 2018 expandieren

Ihm zufolge sollen spätestens im Januar 2018 sechs weitere Clevershuttles in Berlin an den Start gehen. Das Unternehmen will zudem in weitere Städte expandieren: "Im Frühjahr 2018 sollen als erstes Dresden, Frankfurt am Main und Stuttgart den Betrieb aufnehmen. In Folge der Expansion wird unsere Fahrzeugflotte auf mindestens 300 Fahrzeuge anwachsen", erklärt uns Marketingchefin Nora Erdbeer. In Berlin wurde zudem der Geschäftsbereich erweitert: Mittlerweile fahren die grün-weißen Clevershuttles auch außerhalb des inneren S-Bahn-Rings.

Am Ende unterbricht die Ankunft zu Hause eine immer interessanter werdende Unterhaltung zwischen uns und unserem Fahrer - es geht um die Notwendigkeit, dass Anbieter öffentlicher Güter nicht nach Gewinnen streben sollten. Wir biegen in unsere Seitenstraße ein und bezahlen bequem per App. Wie bei Uber oder Mytaxi können wir anschließend unsere Fahrt bewerten.

Ride-and-Share ist ein Konzept für die Zukunft

Clevershuttle ist nicht das erste Unternehmen, das sich mit der Thematik Ride-and-Share beschäftigt. Nach dem Einstieg von Daimler Buses als Investor und durchschnittlichen monatlichen Wachstumsraten von 25 Prozent im Jahr 2017 könnte Clevershuttle allerdings 2018 deutlich an Fahrt gewinnen, wenn die beabsichtigten Expansionspläne verwirklicht werden können. Seit 2015 unterstützt die Deutsche Bahn das Startup.

Verglichen mit Bus und Bahn oder teuren Taxis erscheint uns ein derartiges Konzept mit Autos ohne Verbrennungsmotor eine sinnvolle Alternative, um sich ohne eigenes Auto und ohne zusätzliche Abgase in der Stadt fortzubewegen. Für Nutzer dürfte es jedoch von Vorteil sein, wenn Clevershuttle noch Konkurrenz bekommt. Die BVG hat in Berlin kürzlich ebenfalls einen Fahrdienst als Pilotprojekt gestartet - mal sehen, was im Jahr 2018 noch kommt.

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der_wahre_hannes 29. Dez 2017

Ich habe jetzt 30 Minuten auf meinem Führerschein gesessen und bin nicht 1cm...

der_wahre_hannes 29. Dez 2017

Auf der Straße erkennen würde ich sie wohl schon, aber bei der Überschrift dachte ich...

Dwalinn 29. Dez 2017

Liegt das nicht neben JWD?

EQuatschBob 28. Dez 2017

Auch nach intensivem Studium der Webseite habe ich nicht rausfinden können, wie ich den...

stq66 28. Dez 2017

ÖPNV ist NIE die bequemste Art durch eine Stadt zu kommen. Manchmal ist sie eventuell die...


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