Claude Opus 4.6: Anthropic verdoppelt Kontextfenster auf 1 Million Token
Zwei Monate nach der Vorversion präsentiert Anthropic die nächste Generation seines leistungsstärksten Sprachmodells. Claude Opus 4.6(öffnet im neuen Fenster) bringt vor allem technische Verbesserungen bei der autonomen Aufgabenausführung und kann komplexe Workflows länger ohne Nutzereingriff bearbeiten.
Kontextfenster wächst auf das Doppelte
Das zentrale Update betrifft das Kontextfenster: Mit einer Million Token in der Betaphase bietet erstmals ein Opus-Modell von Anthropic diese Kapazität. Das ermöglicht es dem Modell, deutlich größere Informationsmengen in einer Sitzung zu verarbeiten. Praktisch heißt das: Umfangreiche Codebases, lange Dokumente oder mehrere Dateien lassen sich nun gleichzeitig analysieren, ohne dass Informationen verloren gehen.
Integration in Microsoft Office
Das Modell ist nicht nur für Entwickler, sondern auch für allgemeine Büroarbeiten gedacht. Das Unternehmen nennt Finanzanalysen, Rechercheaufgaben und Dokumentenverwaltung als mögliche Einsatzbereiche. In der Cowork-Umgebung kann Claude Opus 4.6(öffnet im neuen Fenster) mehrere Aufgaben parallel bearbeiten und dabei Dokumente, Tabellen und Präsentationen erstellen oder ändern.
Parallel zur Modellveröffentlichung kündigte Anthropic Updates für seine Microsoft-Office-Integrationen an. Eine überarbeitete Version von Claude in Excel ging ebenso online wie eine Research-Preview von Claude in Powerpoint(öffnet im neuen Fenster) .
Das Modell ist seit Donnerstag über Claude.ai, die Anthropic-API und große Cloudanbieter verfügbar. Entwickler müssen in ihren API-Implementierungen als Modell Claude-opus-4-6 angeben. Der Preis bleibt unverändert bei 5 US-Dollar pro Million Input-Token und 25 US-Dollar pro Million Output-Token.
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