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Claude Fable und Mythos:
Anthropics größtes Talent ist nicht KI, sondern PR

Anthropic und sein KI-Modell Mythos gelten als herausragend und die Firma selbst als besonders integer. Wirklich gut sind sie in etwas anderem: aus allem PR-Kapital zu schlagen.
/ Tim Elsner
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Anthropic-Gründer Dario Amodei spricht sich für eine Welt aus, in der KI die Welt besser macht - aber nicht jedem zugänglich ist, zum Wohle aller. Zufällig kommt ihm das selbst sehr zugute. (Bild: Ludovic Marin / AFP via Getty Images)
Anthropic-Gründer Dario Amodei spricht sich für eine Welt aus, in der KI die Welt besser macht - aber nicht jedem zugänglich ist, zum Wohle aller. Zufällig kommt ihm das selbst sehr zugute. Bild: Ludovic Marin / AFP via Getty Images

In den vergangenen Tagen hat Claude Mythos beziehungsweise seine abgesicherte Version Fable große Aufmerksamkeit erregt: Anthropic berichtete über teilweise gigantische Sprünge in den Benchmarks(öffnet im neuen Fenster), auf sozialen Medien las man von faszinierenden Anwendungen(öffnet im neuen Fenster) und es wurden Legenden über unvorstellbares Potenzial verbreitet. Nach drei Tagen war das Modell jedoch wieder offline, auf Anordnung der US-Regierung – was die darüber zirkulierenden Geschichten umso mythischer macht.

Gleichzeitig zeigt die aktuelle Beschränkung auf US-Amerikaner, dass die Tendenz der großen KI-Firmen beängstigend in Richtung einer Monopolisierung von Wissen und Werkzeugen geht. Besonders Anthropic ist dabei so klandestin wie wenig andere KI-Firmen – und schafft es dabei noch, sich als Beschützer der Menschheit zu gerieren. Dabei geht es dem Unternehmen, wie auch den Konkurrenten, vor allem um eine Monopolisierung von Wissen und Werkzeugen.

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