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Bluetooth Smart wird ein wichtiger Standard für kommende Wearables.
Bluetooth Smart wird ein wichtiger Standard für kommende Wearables. (Bild: Bluetooth SIG)

Bluetooth-Smart-Maus mit Dongle

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Aus diesem Grund legen Maushersteller einem Bluetooth-Smart-Gerät einen Dongle bei. Interessanterweise ist die Mad-Catz-Maus nicht Bluetooth Smart Ready. Das Ganze sorgt verständlicherweise für Konfusion, wie auch Sabin zugeben musste. Die SIG arbeitet bereits seit längerem an Abhilfen. Sie will mit einer Logo-Kampagne die Hersteller dazu bringen, Bluetooth Smart auch als solches erkennbar zu machen. Das soll geschehen, obwohl im Laufe der Zeit zumindest eine Seite, nämlich die Notebooks, Smartphones und Tablets, eigentlich überwiegend Smart-Ready-Geräte sein sollten. Dual-Radio wird in den nächsten Jahren zum Normalfall werden, weil es immer mehr Low-Energy-Geräte geben wird.

Auf der anderen Seite, bei den koppelbaren Kleingeräten wie Lautsprechern, Mäusen oder auch den neuen Wearables, wird es hingegen dabei bleiben, dass nur das unterstützt wird, was benötigt wird. Sabin erklärte uns beispielsweise, dass Hersteller noch immer Bluetooth 2.1 vorzögen, weil dieser Standard sehr robust sei und gleichzeitig die Chips günstig zu haben seien. Neue Standards bieten für portable Lautsprecher keine Vorteile. Weder brauchen sie das optionale High Speed von Bluetooth 3.0 noch das optionale Low Energy von Bluetooth 4.0. Deswegen zertifiziert die Bluetooth SIG auch noch 2.1-Geräte. Im Laufe der Zeit, so gab sich Sabin überzeugt, werde sich das ändern, und mehr und mehr Hersteller würden zu modernen Bluetooth-Chips wechseln. Für die Wearables müssen sie das ohnehin tun. Und die neuen winzigen Geräte haben mit Bluetooth Smart auch das Potenzial, einen anderen Standard unter Druck zu setzen.

Bluetooth Smart als NFC-Ersatz

Noch bevor NFC so richtig loslegen kann, hat sich nämlich unbemerkt eine mächtige Konkurrenz etabliert. Bluetooth Smart eignet sich zusätzlich als Nahfunkanwendung und ist sehr energiesparend. Zwar betonte Sabin, dass sich Bluetooth und NFC ergänzen - so wird NFC beispielsweise benutzt, um eine Bluetooth-Kopplung einfach durchzuführen -, aber Bluetooth Smart könnte auch für Mobile Payment Verwendung finden. Das ist ein Bereich, den die NFC-Verfechter für sich beanspruchen.

Für die Zukunft werden sich diese Geräte zudem als "Internet der Dinge" vernetzen können. Mit Bluetooth 4.1 hat die SIG bereits die Voraussetzungen geschaffen. Das Koppeln ist laut Sabin robuster geworden und der dedizierte Kanal für die Durchleitung von Daten mittels IPv6 ist bereits eingebaut. Zudem wird es auch ein Profil für IPv6-Kommunikation geben. Es ging laut Sabin vor allem darum, die Spezifikation frühzeitig zukunftssicher zu machen.

Wann dieser Teil der Spezifikation fertig wird, ist bisher nicht bekannt. Auf eine Aussage zur Versionsnummer von Bluetooth mit IPv6 wollte sich Sabin auch auf Nachfrage nicht festlegen.

 Wearables brauchen kein Bluetooth Classic

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teleborian 16. Sep 2014

Also mit Bluetooth unter Linux bin ich eigentlich sehr zufrieden. Da ich aber zuhause...

Poison Nuke 31. Mär 2014

also ich finde hier ist nicht viel zu verstehen... wie der Standard aussieht ist recht...

teleborian 23. Jan 2014

Kein neuer Standard oder Technik einfach eine Versionserhöhung auf fünf mit der Bedingung...

ploedman 21. Jan 2014

+1 :'D

ploedman 21. Jan 2014

Ja genau Apple mit seinem eingeschränktem Bluetooth, wenn man das so schimpfen darf.



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