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Bluetooth Smart wird ein wichtiger Standard für kommende Wearables.
Bluetooth Smart wird ein wichtiger Standard für kommende Wearables. (Bild: Bluetooth SIG)

Wearables brauchen kein Bluetooth Classic

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Sabin erklärte, dass diese Geräte kein klassisches Bluetooth brauchten. Hier kommt also wieder der Gedanke der Profile zum Einsatz. Das heißt aber auch, dass sich Smart-Geräte mit klassischen Bluetooth-Geräten nicht unterhalten können - auch nicht mit aktuellen 4.0- oder kommenden 4.1-Geräten, die tatsächlich nur Bluetooth können. Nur wenn die Gegenseite Bluetooth Smart unterstützt, ist ein Datenaustausch möglich.

In der Praxis sind aktuelle Bluetooth-Chipsätze ab 4.0 unter Windows aber immer Smart Ready. Wie Sabin sagte, ist das eine Bedingung für Windows-8-Geräte. Ein aktuelles Notebook, das nur Bluetooth 4.0 ohne die zweite Funkeinheit für Low Energy hat, konnte Sabin nicht nennen.

Apple unterstützt Bluetooth Smart seit dem iPhone 4S

Auch Apple setzt schon lange konsequent auf Bluetooth Smart Ready. Das weiß aber kaum jemand, da der Konzern kein Freund von erklärenden Logos ist und in seinen öffentlichen Datenblättern gerne allzu technische Informationen verschweigt. Seit dem iPhone 4S verbaue Apple Bluetooth Smart, so Sabin. Wer in das Datenblatt schaut, liest selbst beim aktuellen iPhone 5S nur etwas von "Bluetooth 4.0 wireless technology". Mit anderen Worten: Mit allen aktuellen iOS-Geräten lassen sich Wearables prinzipiell koppeln.

Android-Geräte sind da etwas hinterher. Erst mit der Android-Version 4.3 sei Bluetooth Smart umgesetzt worden, erklärte uns Sabin. Während bei iOS-Geräten so ein Update selbstverständlich ist, haben manche Android-Nutzer hier einen großen Nachteil, wie wir schon häufiger feststellten. Android 4.3 genügt allerdings nicht, denn die Bluetooth-Hardware muss noch "Smart Ready" sein.

Bluetooth Smart verwirrt in der Praxis

Mitunter ist Bluetooth Smart unserer Erfahrung nach problematisch, vor allem in der Vergangenheit. So ließ sich bei einem älteren Test eine Bluetooth-Smart-Maus (Mad Catz Rat M) von einem Retina-Macbook mit OS X 10.8 nicht ansprechen. Das Gerät wollte nur unter nativ gebootetem Windows 8 mit dem Mac zusammenarbeiten. Mit einer virtuellen Maschine wiederum klappt es natürlich ebenfalls nicht, da das Host-Betriebssystem die Kommunikationsverbindung nicht aufbauen kann.

Bei unserem Test des Panasonic Ultrabooks CF-AX2 konnten wir trotz Bluetooth 4.0 keine Verbindung aufbauen. Panasonics Notebook ist in Japan schon relativ lange auf dem Markt und zeigt, dass es auch 4.0-Single-Radios in Notebooks gibt, obwohl das Convertible mit Windows 8 ausgeliefert wird. Das neuere Sony Vaio Pro, das wir auch testeten, ist hingegen Smart Ready. Sony hält es allerdings wie Apple und nennt nur die Bluetooth-4.0-Fähigkeit. Immerhin wird High Speed noch extra benannt, was seit Bluetooth 3.0 eine Option ist.

 Classic, Smart und Smart Ready: Warum Bluetooth nicht gleich Bluetooth istBluetooth-Smart-Maus mit Dongle 

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teleborian 16. Sep 2014

Also mit Bluetooth unter Linux bin ich eigentlich sehr zufrieden. Da ich aber zuhause...

Poison Nuke 31. Mär 2014

also ich finde hier ist nicht viel zu verstehen... wie der Standard aussieht ist recht...

teleborian 23. Jan 2014

Kein neuer Standard oder Technik einfach eine Versionserhöhung auf fünf mit der Bedingung...

ploedman 21. Jan 2014

+1 :'D

ploedman 21. Jan 2014

Ja genau Apple mit seinem eingeschränktem Bluetooth, wenn man das so schimpfen darf.



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