Abo
  • Services:

Classic Computing 2016: Wie Nordhorn für ein Wochenende zu Nerdhome wurde

Auf einem Retrotreffen gibt es nicht nur Altes, sondern auch erstaunlich viele Neuentwicklungen. Und sogar brandneue Golem.de-Artikel auf einem C64.

Ein Bericht von Mario Keller veröffentlicht am
Nerdhome: der Ort für die Retrofans
Nerdhome: der Ort für die Retrofans (Bild: Mario Keller)

"Oh, den hatte ich auch mal ..." Angesichts von Klassikern wie dem C64, Atari 400 oder 800, Commodore PET oder Amiga haben Retrofans am vergangenen Wochenende auf der Classic Computing in Erinnerungen geschwelgt - an durchzockte Nächte mit Freunden oder endlose Bastelstunden, bis die Hardware endlich machte, was sie sollte. 100 Aussteller zeigten auch weniger bekannte Systeme und echte Raritäten - und überraschend viele Neuentwicklungen für alte Systeme.

Stellenmarkt
  1. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Oberpfaffenhofen bei München

Zu sehen war auf der Veranstaltung im niedersächsischen Nordhorn, die der Verein zum Erhalt klassischer Computer organisiert hat, etwa ein C65, der geplante Nachfolger des legendären Commodore 64, von dem es nur wenige Prototypen gibt.

  • Neue Spiele für alte und neue Plattformen (Bild: Mario Keller)
  • Nicht alle Gehäuse waren aus Plastik. (Bild: Mario Keller)
  • Ein ganz seltenes Exemplar: der Prototyp des C65 (Bild: Mario Keller)
  • Moderne Hardware als Diskettenersatz für den Commodore PET (Bild: Mario Keller)
  • Auch ein Defibrillator war unter den Ausstellungstücken. (Bild: Mario Keller)
  • Auch die Enigma kann man sich nachbauen, wenn man möchte. (Bild: Mario Keller)
  • Die Retroaussteller von morgen (Bild: Mario Keller)
  • Ein Modul mit vielen Spielen dank moderner Microcontroller und SD-Karten (Bild: Mario Keller)
  • Auch für die Freunde des Commodore Amiga gibt es jede Menge neuer Hardware. (Bild: Mario Keller)
  • Alter Rechner und neue Elektronik schließen sich nicht aus. (Bild: Mario Keller)
  • Auch auf dem kleinsten Bildschirm wurde noch gearbeitet. (Bild: Mario Keller)
  • Ein Homecomputer aus Frankreich, der Matra Alice (Bild: Mario Keller)
  • 6 Bit Daten, 8 Befehle und 8 Speicherzellen sind hier schon genug. (Bild: Mario Keller)
  • Lehrmaterial zum Anfassen (Bild: Mario Keller)
  • Rechentechnik zum Anhören (Bild: Mario Keller)
  • Erste Hilfe und letzte Ölung für alte Technik (Bild: Mario Keller)
  • Ein eher unbekannter Computer aus den 70ern, der SOL 20 (Bild: Mario Keller)
  • Lange bevor es das iPad gab ...  (Bild: Mario Keller)
  • Alter Rechner in neuer Form, der ZX81-Bausatz (Bild: Mario Keller)
  • Frisch verpackte alte Ware (Bild: Mario Keller)
  • Vorbereiten auf den Ansturm der Kauflustigen (Bild: Mario Keller)
  • Ein Standplakat gibt Aufschluss über wer, was, woher, wie weit ... (Bild: Mario Keller)
6 Bit Daten, 8 Befehle und 8 Speicherzellen sind hier schon genug. (Bild: Mario Keller)

Der seltene und eher unbekannte SOL20 wurde ebenso gezeigt wie der Matra Alice aus Frankreich. Ein besonderer Hingucker war ein Relaisrechner aus dem Jahr 1966, der auf sehr plastische Weise zeigt, wie prinzipiell heute noch jede CPU funktioniert. Für einige Schmunzler sorgte der ausgestellte Defibrillator von 1980.

  • Neue Spiele für alte und neue Plattformen (Bild: Mario Keller)
  • Nicht alle Gehäuse waren aus Plastik. (Bild: Mario Keller)
  • Ein ganz seltenes Exemplar: der Prototyp des C65 (Bild: Mario Keller)
  • Moderne Hardware als Diskettenersatz für den Commodore PET (Bild: Mario Keller)
  • Auch ein Defibrillator war unter den Ausstellungstücken. (Bild: Mario Keller)
  • Auch die Enigma kann man sich nachbauen, wenn man möchte. (Bild: Mario Keller)
  • Die Retroaussteller von morgen (Bild: Mario Keller)
  • Ein Modul mit vielen Spielen dank moderner Microcontroller und SD-Karten (Bild: Mario Keller)
  • Auch für die Freunde des Commodore Amiga gibt es jede Menge neuer Hardware. (Bild: Mario Keller)
  • Alter Rechner und neue Elektronik schließen sich nicht aus. (Bild: Mario Keller)
  • Auch auf dem kleinsten Bildschirm wurde noch gearbeitet. (Bild: Mario Keller)
  • Ein Homecomputer aus Frankreich, der Matra Alice (Bild: Mario Keller)
  • 6 Bit Daten, 8 Befehle und 8 Speicherzellen sind hier schon genug. (Bild: Mario Keller)
  • Lehrmaterial zum Anfassen (Bild: Mario Keller)
  • Rechentechnik zum Anhören (Bild: Mario Keller)
  • Erste Hilfe und letzte Ölung für alte Technik (Bild: Mario Keller)
  • Ein eher unbekannter Computer aus den 70ern, der SOL 20 (Bild: Mario Keller)
  • Lange bevor es das iPad gab ...  (Bild: Mario Keller)
  • Alter Rechner in neuer Form, der ZX81-Bausatz (Bild: Mario Keller)
  • Frisch verpackte alte Ware (Bild: Mario Keller)
  • Vorbereiten auf den Ansturm der Kauflustigen (Bild: Mario Keller)
  • Ein Standplakat gibt Aufschluss über wer, was, woher, wie weit ... (Bild: Mario Keller)
Auch ein Defibrillator war unter den Ausstellungstücken. (Bild: Mario Keller)

Läuft nicht gibt's nicht

Natürlich bedroht Verschleiß alle Ausstellungsstücke und so mancher hat Geräte in seiner Sammlung, die nicht mehr funktionieren. Auch dafür gab es Abhilfe. An einer Reparaturinsel taten Experten ihr Möglichstes, den Geräten wieder Leben einzuhauchen.

  • Neue Spiele für alte und neue Plattformen (Bild: Mario Keller)
  • Nicht alle Gehäuse waren aus Plastik. (Bild: Mario Keller)
  • Ein ganz seltenes Exemplar: der Prototyp des C65 (Bild: Mario Keller)
  • Moderne Hardware als Diskettenersatz für den Commodore PET (Bild: Mario Keller)
  • Auch ein Defibrillator war unter den Ausstellungstücken. (Bild: Mario Keller)
  • Auch die Enigma kann man sich nachbauen, wenn man möchte. (Bild: Mario Keller)
  • Die Retroaussteller von morgen (Bild: Mario Keller)
  • Ein Modul mit vielen Spielen dank moderner Microcontroller und SD-Karten (Bild: Mario Keller)
  • Auch für die Freunde des Commodore Amiga gibt es jede Menge neuer Hardware. (Bild: Mario Keller)
  • Alter Rechner und neue Elektronik schließen sich nicht aus. (Bild: Mario Keller)
  • Auch auf dem kleinsten Bildschirm wurde noch gearbeitet. (Bild: Mario Keller)
  • Ein Homecomputer aus Frankreich, der Matra Alice (Bild: Mario Keller)
  • 6 Bit Daten, 8 Befehle und 8 Speicherzellen sind hier schon genug. (Bild: Mario Keller)
  • Lehrmaterial zum Anfassen (Bild: Mario Keller)
  • Rechentechnik zum Anhören (Bild: Mario Keller)
  • Erste Hilfe und letzte Ölung für alte Technik (Bild: Mario Keller)
  • Ein eher unbekannter Computer aus den 70ern, der SOL 20 (Bild: Mario Keller)
  • Lange bevor es das iPad gab ...  (Bild: Mario Keller)
  • Alter Rechner in neuer Form, der ZX81-Bausatz (Bild: Mario Keller)
  • Frisch verpackte alte Ware (Bild: Mario Keller)
  • Vorbereiten auf den Ansturm der Kauflustigen (Bild: Mario Keller)
  • Ein Standplakat gibt Aufschluss über wer, was, woher, wie weit ... (Bild: Mario Keller)
Erste Hilfe und letzte Ölung für alte Technik (Bild: Mario Keller)

Auch die Besucher durften Hand anlegen, spielen oder ein bisschen Code auf den alten Geräten schreiben. Gerade die jüngeren Besucher hatten wenig Scheu, sich mit der alten Technik auseinanderzusetzen. Dazu gab es Vorträge, etwa zu Computerspielen "made in Germany" vom Computerspielemuseum Berlin oder dem FPGA_SID, einem Projekt, das versucht, den bei Musikern beliebten Soundchip des C64 mit moderner Hardware möglichst nahe am Original zu entwickeln.

Auffällig ist die Menge an Neuentwicklungen für alte Systeme. Die Szene ist sehr lebendig, bei Hard- und Software. Es werden neue Spiele für alte Systeme programmiert, Software wird weiterentwickelt oder auf andere Systeme portiert. Mit SymbOS ist ein komplett neues Betriebssystem für eine ganze Reihe alter Computer auf Z80-Basis entstanden.

Golem.de auf dem C64

Kaum ein Stand, an dem nicht neue Peripheriegeräte an alten Computern angeschlossen waren - teils als Ersatz für alte Geräte, oft aber auch komplett Neues, etwa als moderner Massenspeicher oder Netzwerkanschluss. Wir haben auf einem C64 einen aktuellen Golem.de-Artikel gesehen, der über das örtliche Freifunk-WLAN geladen wurde.

Auch ganze Computer werden nach altem Vorbild neu produziert. So gibt es Nachbauten des Sinclair ZX81, eine Engima Replika haben wir auch gefunden. Händler verkaufen neue Hardware für unterschiedlichste Systeme, aber auch alte Hardware selbst wird nach wie vor gehandelt. Begehrt bei Sammlern und Aktiven sind natürlich auch Bücher, Datenträger und die unvermeidlichen Merchandising-Artikel - auch diese wieder sowohl alt als auch neu.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 34,95€
  3. 4,99€

ffnoh 27. Dez 2017

zu spät - aber auf solche tollen events verweisen wir wirklich. https://ffnoh.de - weil...

cyablo 21. Sep 2016

Noh-York 4 the win *g Ne mal ernsthaft, hatte leider keine Zeit, sonst hätte ich mir das...

ldlx 20. Sep 2016

Hallo zusammen, da hier grad über alte Computer geredet wird... vielleicht kann mir...

blizzy 20. Sep 2016

... im Büro. Nicht im Betrieb, nur als Ausstellungsstück ;)

Galde 20. Sep 2016

Sicher dass es ein Ausstellungsstück war, und keine (veraltete) Sicherheitsmassnahme? :p


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (9380) - Test

Das aktuelle XPS 13 entspricht vom Gehäuse her dem Vorgänger, allerdings sitzt die Webcam nun oberhalb des Displays und vor dem matten Panel befindet sich keine spiegelnde Scheibe mehr. Zudem fallen CPU-Geschwindigkeit und Akkulaufzeit höher aus.

Dell XPS 13 (9380) - Test Video aufrufen
Pie: Google und die verschollenen Android-Zahlen
Pie
Google und die verschollenen Android-Zahlen

Bis Oktober 2018 hat Google jeden Monat Zahlen zur Verbreitung der verschiedenen Android-Versionen veröffentlicht. Daran ließ sich unter anderem ablesen, wie schnell sich eine neue Version am Markt durchsetzt. Seit gut einem halben Jahr schweigt Google aber - was ist da los?
Von Tobias Költzsch

  1. Google Neue Android-Q-Beta bringt App-Blasen
  2. Security Patch Google beseitigt im April Qualcomm-Sicherheitslücken
  3. Android 10 Google veröffentlicht erste Betaversion von Android Q

Verschlüsselung: Ärger für die PGP-Keyserver
Verschlüsselung
Ärger für die PGP-Keyserver

Die Schlüsselserver für PGP sind so ausgelegt, dass sie fast alles ungeprüft akzeptieren. Das führt zu zahlreichen Problemen, zuletzt wurden die Keyserver aufgrund von Angriffen mit vergifteten Schlüsseln immer unzuverlässiger.
Ein Bericht von Hanno Böck

  1. OpenPGP/GnuPG Signaturen fälschen mit HTML und Bildern
  2. GPG-Entwickler Sequoia-Projekt baut OpenPGP in Rust

Cascade Lake AP/SP: Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen
Cascade Lake AP/SP
Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen

Während AMD seine Epyc-Chips mit 64 Cores erst im Sommer 2019 veröffentlichen wird, legt Intel mit den Cascade Lake mit 56 Kernen vor: Die haben mehr Bandbreite, neue Instruktionen für doppelt so schnelle KI-Berechnungen und können persistenten Speicher ansprechen.
Von Marc Sauter

  1. Cascade Lake Intel legt Taktraten der Xeon SP v2 offen
  2. Optane DC Persistent Memory So funktioniert Intels nicht-flüchtiger Speicher
  3. Cascade Lake AP Intel zeigt 48-Kern-CPU für Server

    •  /