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In der Steppe leben nicht nur Barbaren

Es war kein Zufall, dass ein Steppenvolk die Eisenverarbeitung nach China brachte. In Civilization treten sie in zwei Formen auf. Meistens sind es reine Barbaren, die alles in Sichtweite angreifen. Nur einige Völker, wie die Mongolen oder die Skythen, treten als vollständige Zivilisation auf. Dabei betreiben sie Ackerbau, haben die gleichen Städte und Staatsgrenzen wie alle anderen Zivilisationen auch und unterscheiden sich in fast nichts von ihnen.

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Dabei spielten sie in der Weltgeschichte eine entscheidende Rolle, gerade wegen der Unterschiede zu den klassischen Staaten, deren Bevölkerung fest an das Land gebunden war. Völker wie die Kitan, die Uiguren und eine ganze Reihe türkischer Stämme traten zwischen den Staaten genauso oft als Händler auf, wie als schlichte Bewohner des Landes, Rivalen angrenzender Staaten oder manchmal auch als Eroberer. Das einzige, das den umherziehenden Bewohnern der Steppe ohne festes Staatsgebiet im Spiel nahe kommt, sind die Barbaren.

Sie sind tumbe aggressive Stämme, die immer wieder erscheinen und immer wieder ausgelöscht werden können. Jede Verhandlung ist unmöglich, ein Genozid ist der einzige Ausweg. Tatsächlich hat es immer wieder Verhandlungen mit sogenannten Barbaren gegeben. So lebten die Chinesen immer in direkter Nachbarschaft mit Steppenvölkern. Die Beziehungen waren selten vollkommen friedlich, oft spielten die Chinesen mehrere Steppenvölker durch Diplomatie gegeneinander aus.

Mit Barbaren konnte verhandelt werden

Nach dem Fall der Tang-Dynastie gründete das Volk der Kitan im Norden Chinas einen eigenen Staat nach dem Vorbild Chinas, die Liao-Dynastie. Die Nachfolger der Tang, die Song, führten schließlich Krieg gegen die Kitan und mussten einsehen, dass sie von ihnen nicht besiegt werden konnten. Um sie dennoch zu besiegen, sprachen sie mit den anderen Völkern in der Gegend der heutigen Mandschurei. Dort lebten die Jurchen und mit ihnen kam es zu einer verhängnisvollen Allianz.

Vereinbart wurde ein gleichzeitiger Angriff von beiden Seiten, um die Kitan zu besiegen. Die Jurchen schlugen sich besser als erhofft. Viel besser. Sie eroberten den Staat Liao, aber machten nicht halt und eroberten den gesamten Norden Chinas bis zum Yangtze und erklärten das Gebiet zum Königreich Jin. Ein Teil der Kitan floh nach Westen und gründete in der Gegend des heutigen Kasachstans einen neuen chinesischen Staat namen Qara Kithai, von dem das heutige russische Wort für China stammt.

Das Machtgefüge Asiens wurde dadurch sehr geschwächt. Etwa ein Jahrhundert später gelang es einem gewissen Temujin, mit Diplomatie und Gewalt die Steppenvölker zu vereinen und beide Staaten zu erobern - und bald den ganzen Rest Asiens. Bekannt wurde er als Dschingis Khan.

 Niemand, der bei Verstand ist, würde freiwillig Eisen herstellenErst die Kanone, dann die Muskete 
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Destroyer2442 16. Dez 2016

Installier einfach den Mod "Extended Timeline" -> Problem solved

opodeldox 06. Dez 2016

Du meinst die Länder ohne funktionierende Marktwirtschaft?

teenriot* 05. Dez 2016

Sicher, dass das eine offizielle Aussage ist? Das wäre fatal. Ich bin bei dir, das...

Dampfplauderer 05. Dez 2016

..eher erschreckend das es anscheinend für einige neue Informationen sind. CIV hat mit...

der_wahre_hannes 05. Dez 2016

Immerhin verwechselt er nicht Johannes Gutenberg mit Karl-Theodor zu Guttenberg. :P


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