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Civil Infrastructure Platform: Basis für Einheits-Linux ziviler Infrastruktur steht

Führende Industrieunternehmen wie Siemens und Hitachi arbeiten gemeinsam an einer Open-Source-Plattform auf Basis von Linux für zivile Infrastruktur wie die Energieversorgung. Dafür stehen nun die Kernpakete und ein minimales Dateisystem fest.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Die Modellsimulation eines Heizkraftwerks von Toshiba
Die Modellsimulation eines Heizkraftwerks von Toshiba (Bild: Linux Foundation/CC-BY 2.0)

Das Projekt der Civil Infrastructure Platform (CIP) will ein paar grundlegende Bausteine auf Open-Source-Basis entwickeln, mit denen die Industrie, aber auch zivile Organisationen zuverlässige und sichere kritische Infrastrukturen aufbauen können, etwa in den Bereichen Energieerzeugung und -verteilung, Wasser, Öl und Gas, Transport oder Gebäudeautomation. Das Projekt hat auf dem Open Source Summit Europe in Prag die Verfügbarkeit von CIP-Core bekannt gegeben.

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Dabei handelt es sich um ein Referenz-Dateisystem, das auf einer Referenz-Hardware läuft und auf dem sich die CIP-Core-Pakete installieren lassen. Diese Kernbestandteile der Software, die extrem lange gepflegt werden sollen und müssen, umfassen ersten Überlegungen zufolge derzeit den Bootloader U-Boot, die Werkzeugsammlung Busybox, die C-Bibliothek Glibc, die GNU Binutils und GCC sowie Openssl.

Der CIP-Core bildet zusammen mit einem Super-Long-Term-Support-Kernel (SLTS) den Open Source Base Layer der CIP. Zum Einsatz kommt hier derzeit der Linux-Kernel 4.4, der wohl für mindestens zehn Jahre gepflegt werden soll. Eigentlich geht die geplante Laufzeit der Software des CIP-Projektes noch deutlich darüber hinaus. Diese orientiert sich an der üblichen Lebensdauer ziviler Infrastruktur, die von dem CIP-Projekt mit bis zu 60 Jahren angegeben wird.

Zum Testen und für die weitere Entwicklung des Systems stehen die Dateisystem-Images bereit, die auf dem Beaglebone Black, dem iWave RZ/G1M Qseven Development Kit, dem DE0-Nano-SoC Development Kit und virtualisiert auf Qemu x86_64 laufen.



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notnagel 25. Okt 2017

T-Systems, die für den Alg-II Schmarrn sowie das tolle Toll-Collect mitverantwortlich...

matok 25. Okt 2017

Gar nicht. Die Personen dort sind ja schließlich noch die gleichen und damit auch die...

FreiGeistler 25. Okt 2017

Wäre für embedded und Server nicht musl libc besser geeignet?

mailüfterl 25. Okt 2017

Wenn es nicht am Netz hängt, ist es schwierig, sicherheitskritische Fehler zu beheben...


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