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Citizen Science fürs Weltall:
Ein Quasar, der deinen Namen trägt

Seit Seti@Home gibt es viele Möglichkeiten, astronomische Forschung zu unterstützen. Mit etwas Glück wird man Co-Autor einer Studie oder ein Himmelskörper wird nach einem benannt.
/ Mario Keller
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Seti@Home-Client auf einem PC: Es gibt viele Möglichkeiten für Weltraum-Citizen-Science. (Bild: SETI BOINC development team, GPL, via Wikimedia Commons)
Seti@Home-Client auf einem PC: Es gibt viele Möglichkeiten für Weltraum-Citizen-Science. Bild: SETI BOINC development team, GPL, via Wikimedia Commons / GNU Free Documentation License

Citizen Science bedeutet im Kern: Amateure beteiligen sich an echter wissenschaftlicher Forschung, ohne dafür eine spezielle Ausbildung haben zu müssen. Das kann ganz unterschiedlich aussehen – am heimischen Schreibtisch im Browser, draußen mit bloßem Auge oder mit eigenem Equipment im Garten. Manche Projekte sind auf eine einzelne Beobachtung ausgelegt, andere leben von jahrelanger, regelmäßiger Teilnahme.

Die Idee ist nicht neu. Schon 1999 ging mit Seti@home eines der ersten großen Citizen-Science-Projekte an den Start: Wer mitmachen wollte, installierte einfach ein Programm auf dem heimischen Rechner, das im Hintergrund oder als Bildschirmschoner Radiodaten des Arecibo-Teleskops nach möglichen außerirdischen Signalen durchsuchte – ganz ohne eigene Beobachtung.

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