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Citizen Finetech Miyota: 3,7 Millionen Subpixel als elektronischer Sucher

Mit einem elektronischen Sucher für Digitalkameras will Citizen Finetech Miyota eine echte Alternative zu optischen Suchern anbieten. Das Unternehmen will ein 3,7-Millionen-Subpixel-Modell auf den Markt bringen. Es zeigt die Farben nicht gleichzeitig, sondern schnell hintereinander an.
/ Andreas Donath
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Elektronischer Sucher mit 1.280 x 960 Pixeln (Bild: Citizen Finetech Miyota)
Elektronischer Sucher mit 1.280 x 960 Pixeln Bild: Citizen Finetech Miyota

Während Bildsensoren mittlerweile Auflösungen im zweistelligen Megapixelbereich spielend erreichen, sind elektronische Sucher noch deutlich sparsamer mit Pixeln ausgestattet. Derzeit gelten 2,36 Megapixel als das Maß aller Dinge. Citizen Finetech Miyota will jetzt ein 3,7-Millionen-Subpixel-Modell auf den Markt bringen. Das entspricht 1.280 x 960 Pixeln in herkömmlicher Zählweise. Dabei werden drei Bildpunkte pro Pixel verwendet.

Der japanische Hersteller realisiert die Farbdarstellung etwas anders, als bei normalen Displays üblich. Statt alle drei Grundfarben gleichzeitig anzuzeigen, werden Rot, Grün und Blau hintereinander im schnellen Wechsel erzeugt. Das geschieht mit 120 Hertz. Die ferroelektrische Flüssigkristallanzeige(öffnet im neuen Fenster) erlaubt erheblich schnellere Schaltzeiten als normale LCDs, die das erst möglich macht.

Der elektronische Sucher misst 0,4 Zoll in der Diagonalen. Das Kontrastverhältnis gab der Hersteller nicht an. Wann die ersten Kameras mit dem neuen elektronischen Sucher von Citizen Finetech Miyota(öffnet im neuen Fenster) auf den Markt kommen, ist nicht bekannt. Die Massenproduktion der Displays soll im Sommer 2013 beginnen.


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