Abo
  • Services:

Cisco-Cloud-Studie: Mobile Netze in Deutschland sind zu langsam

Für die Anforderungen der Cloud ist die Leistung der mobilen Netzwerke in Deutschland nicht ausreichend. Im Festnetz gibt es dagegen keine Probleme.

Artikel veröffentlicht am ,
Cisco-Cloud-Studie: Mobile Netze in Deutschland sind zu langsam
(Bild: Cisco)

Die mobilen Netzwerke in Deutschland sind für die Cloud nicht leistungsfähig genug. Das ergab der Cisco Global Cloud Index. Danach müssten die Netzwerke mindestens 2.500 KBit/s im Download, 1.000 KBit/s im Upload und unter 100 ms Latenzzeit bieten.

Stellenmarkt
  1. Zurich Gruppe Deutschland, Bonn
  2. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg vor der Höhe

Die mobilen Netzwerke weisen vor allem bei Businessnetzen mit Durchschnittswerten von 4.549 KBit/s Download-, 1.518 KBit/s Upload-Geschwindigkeit und 129 ms Latenzzeit aber deutlich schwächere Werte auf als in vergleichbaren Ländern wie Dänemark.

In festen Netzwerken in Deutschland wurden dagegen durchschnittlich 16.218 KBit/s im Download, 2.594 KBit/s im Upload und 51 ms Latenzzeit gemessen, "womit sie vollständig für Cloud-Dienste geeignet sind", so die Studie.

Bis 2017 soll sich nach den Berechnungen der Cloud-basierte Datenverkehr im Rechenzentrum um das 4,5fache erhöhen und auf 5,3 Zettabyte im Jahr wachsen. Damit wächst der Anteil der Cloud im Rechenzentrum von 46 Prozent im Jahr 2012 auf 69 Prozent im Jahr 2017.

"Wir erwarten in den kommenden Jahren eine große Steigerung des Cloud-Verkehrs", sagte Oliver Tuszik, Chef von Cisco Deutschland. Der weltweite Datenverkehr in Rechenzentren soll sich auf 7,7 Zettabyte verdreifachen. Rund 17 Prozent davon werden von privaten Nutzern erzeugt. 76 Prozent sind Datenverschiebungen innerhalb der Rechenzentren für Storage, Produktion und Entwicklung in virtualisierten Umgebungen. Die restlichen 7 Prozent entfallen auf den Verkehr zwischen Rechenzentren wie für Datenreplikation und Updates.

In Westeuropa wächst der Cloud-basierte Datenverkehr nicht ganz so stark wie im weltweiten Durchschnitt. Von 2012 bis 2017 steigt der Wert um das 3,4fache auf 770 Exabyte. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 28 Prozent im Vergleich zu weltweit 35 Prozent.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. für 185€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. MSI Z370 Tomahawk für 119€ statt 143,89€ im Vergleich und Kingston A1000 240 GB M.2...
  4. (u. a. Total War: WARHAMMER für 11,99€, Total War: ROME II - Emperor Edition für 14,99€ und...

kruemelmonsta 21. Okt 2013

Ich frag mich nur wer dann dafür sorgt, dass deine tolle Armee immer genug Öl hat. Und...

ndakota79 20. Okt 2013

Also ich muss auch sagen, dass ich nie so ein Internet Verschwender war Ich habe...

lisgoem8 20. Okt 2013

in einem Fall bei jemand gab es trotz bester DSL 16er - Leitung der Telekom Downloadraten...

Rulf 20. Okt 2013

tja und auf sylt und den kanalinseln ist der empfang auch spitze...kann ich mir denken

petameter 19. Okt 2013

Sollte man Infografiken nicht auch in einer lesbaren Größe bereitstellen? Schließlich...


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  2. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen
  3. Raumfahrt Nasa startet neue Beobachtungssonde Tess

    •  /