Circulor: Volvo kämpft per Blockchain gegen Warlords und Kinderarbeit

Volvo hat sich am Blockchain-Unternehmen Circulor beteiligt, um die vollständige Nachverfolgung der Kobalt-Lieferkette abzusichern.

Artikel veröffentlicht am ,
Volvo XC40 Recharge P8 AWD
Volvo XC40 Recharge P8 AWD (Bild: Volvo)

Kobalt ist ein sogenanntes Konfliktmineral - es wird auch in Gegenden abgebaut, die umkämpft sind und deren Bevölkerung ausgebeutet wird. Gleichzeitig ist Kobalt für Elektroauto-Batterien wichtig. Volvo will mit der Blockchain verhindern, dass in solchen Regionen abgebaute Materialien in seinen Elektroautos verbaut werden und investiert in den Blockchain-Spezialisten Circulor. Die Unternehmen arbeiten schon mehrere Jahre zusammen, um mit Hilfe der Blockchain die Nachverfolgbarkeit der Kobalt-Lieferkette zu verbessern.

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Die Blockchain-Technik von Circulor wird bereits in der Batterie-Lieferkette von Volvo eingesetzt. Dadurch lässt sich das Kobalt zurückverfolgen, das im neuen Volvo XC40 Recharge P8 AWD zum Einsatz kommt. Das gilt auch für die Fahrzeuge von Polestar. Die hierfür von Circulor entwickelte Technik wird mit den Akkulieferanten CATL und LG Chem umgesetzt.

Durch die Beteiligung soll die Zusammenarbeit intensiviert werden: "Indem wir die Weiterentwicklung von Circulor unterstützen, können wir den Einsatz der Blockchain-Technologie in unserem Geschäftsbetrieb ausweiten und so zu einem nachhaltigeren Handeln beitragen", sagt Martina Buchhauser, verantwortlich für das Beschaffungswesen bei Volvo. Volvo will auch noch weitere Materialien in die Blockchain einbeziehen, beispielsweise Mica-Mineralien, die zur Isolation von Akku-Packs verwendet werden.

An Circulor beteiligen sich auch Systemiq, Total Carbon Neutrality Ventures und Plug & Play.

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