Circuitmess Spencer im Test: Der Sprachassistent für Bastler

Spencer ist eine kleine Box mit Lautsprecher, Display und Sprachassistenten. Wir haben ihn zusammengebaut und das spielerische Coding ausprobiert.

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Der zusammengebaute Sprachassistent Spencer
Der zusammengebaute Sprachassistent Spencer (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Mit den Produkten von Circuitmess sollen Nutzer Löten und Programmieren lernen, und zwar auch schon Kinder. Nachdem wir zuletzt ihr Bastel-Handy Ringo getestet haben, nehmen wir uns nun Spencer vor, einen Sprachassistenten ebenfalls zum Zusammenbauen.

Inhalt:
  1. Circuitmess Spencer im Test: Der Sprachassistent für Bastler
  2. Spencer beantwortet Fragen auf Englisch
  3. Circuitmess Spencer: Verfügbarkeit und Fazit

Spencer ist in einer kleinen Plexiglas-Box untergebracht, die ein Display aus 144 LEDs und einen Lautsprecher hat. Im Vergleich zum Ringo-Handy besteht das Spencer-Kit aus wesentlich weniger Bauteilen. Nicht nur deswegen ist es auch für jüngere Kinder besser geeignet als das Handy.

Insgesamt müssen wir nur rund zwei Dutzend Lötstellen setzen. Das ist für die helfenden Erwachsenen und sicher auch für die Kinder entspannter als die dreistündige Löt-Orgie beim Ringo. Circuitmess gibt das empfohlene Alter für den Spencer-Bausatz mit elf Jahren und älter an; den Zusammenbau sollten auch Kleinere mit Hilfe schaffen. Danach können sie ihn programmieren und ansprechen - vorausgesetzt, sie können Englisch.

Einfache Lötaufgabe

Bei den zu lötenden Teilen kann nicht viel schief gehen: Es handelt sich neben zwei Widerständen und Kondensatoren lediglich um Pin-Steckverbinder und den Schalter. Alle weiteren Bauteile sind auf dem Board mit der LED-Matrix und dem Motherboard bereits vorgelötet. Beim Löten sollte auf ausreichend Belüftung geachtet werden, da die Dämpfe nicht gerade gesund sind. Besonders Kinder sollten sie nicht einatmen.

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Der Zusammenbau des Spencer hat bei uns ohne Mitwirkung von Kindern ungefähr eine Dreiviertelstunde gedauert. Darin ist die Zeit, die wir für den Zusammenbau des Plexiglasgehäuses benötigt haben, enthalten. Die Gehäuseteile sind gut vorgestanzt, die Montage des Spencer sollte dank der guten Aufbauanleitung auf der Webseite von Circuitmess auch für Kinder unproblematisch sein.

  • Der zusammengebaute Sprachassistent Spencer erzählt unter anderem Witze. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist ein Lautsprecher angebracht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Selbstmontage ist relativ leicht, es muss nicht viel gelötet werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die beiden Boards sind bereits zum größten Teil vorgelötet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der zusammengebaute Sprachassistent Spencer erzählt unter anderem Witze. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Stöpseln wir Spencer nach dem Zusammenbau ein, fängt das LED-Display hell an zu strahlen - verbaut sind ausschließlich weiße LEDs - und der Assistent spricht zu uns. Weit kommen wir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht: Spencer muss zunächst mit dem Internet verbunden werden. Dazu stecken wir die Box an einem PC an und starten das Programm Circuitblocks, worüber alle Produkte von Circuitmess konfiguriert werden können. Gleichzeitig wird mit dem Programm auch der Code für die Geräte geschrieben - dazu gleich mehr.

CircuitMess Spencer - Build & Code Your own Voice Assistant

Die SSID unseres WLAN müssen wir händisch eingeben, Spencer erkennt nur 2,4-GHz-Netzwerke. Nach erfolgreicher Verbindung können wir loslegen und dem Assistenten Fragen stellen, nachdem wir den großen, roten Knopf auf der Oberseite gedrückt haben.

Er ist für uns einer der wenigen Kritikpunkte an der Konstruktion: Denn der Knopf steckt auf einem Tastatur-Switch mit Cherry-MX-Mount und ist komplett unstabilisiert. Wir haben den Eindruck, dass zu heftiges Drücken schnell dazu führen könnte, dass die Halterung des Buttons abbricht.

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Spencer beantwortet Fragen auf Englisch 
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